• Haus der Begegnung

 HEIMATVEREIN EGGETAL E.V.

Die landschaftlich reizvollen Orte machen das Eggetal zu unserer Heimat.

Gefrorener Waldboden machte Wanderung des Heimatvereins zur Herausforderung.

Eisiger Ostwind begleitete am vergangenen Wochenende die Mitglieder des Heimatvereins Eggetal auf ihrer diesjährigen Grünkohlwanderung. Ziel- und Ausgangspunkt war das Restaurant Lindenhof in Büscherheide. Von hier führte der 9 km lange Rundweg zunächst zum Nonnenstein. Dort angekommen gab es nur eine kurze Verschnaufpause bis es auf dem Kammweg weiter ging zum Grünen See.

Dort wartete bereits eine kleine Gruppe Vereinsmitglieder um nach einer Pause gemeinsam die letzte Etappe um den Großen Kellenberg zurück zum Lindenhof in Angriff zu nehmen. "Die Route ist dieses Mal schon ein wenig anspruchsvoll" findet Simone Lohrie, womit die Eggetalerin den Abstieg hinunter zum Grünen See meint. "Der Weg ist, bedingt durch Schnee und den gefrorenen Waldboden sehr glatt, so dass man enorm aufpassen muss, dass man nicht ausrutscht und sich verletzt."

Etwas durchgefroren aber unversehrt kamen die knapp 50 Wanderer schließlich nach 3 Stunden wieder am Lindenhof an, wo sie Familie Honermann und ihr Team mit einem deftigen Grünkohlessen erwartete.

 

HINWEIS

Als nächste Veranstaltung steht für die Mitglieder des Heimatvereins die Jahreshauptversammlung auf dem Programm. Diese findet am 26. März 2017 ab 15.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen im Haus der Begegnung statt.

 

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Das erste Teilstück ist geschafft. Am Nonnenstein gabe es eine kurze Verschnaufpause für die Wandergruppe aus dem Eggetal.  © Foto: Matthias Wessel  

Heimatverein informiert ortsansässige Vereine und Gruppen über Nutzungsbedingungen und Gebühren für das Haus der Begegnung.

„Viel ändert sich eigentlich nicht“, erklärt der 1. Vorsitzende Frank Bekemeier den anwesenden Vereinsvertretern. Seit Anfang diesen Jahres hat der Heimatverein das Gebäude von der Stadt Preußisch Oldendorf übernommen. „Wir hatten sehr gute und konstruktive Gespräche mit der Verwaltung der Stadt“ erwähnt Bekemeier mehrfach. Schon im Vorfeld hatte man überlegt wie das Haus der Öffentlichkeit zugänglicher gemacht werden kann. Mit den Einnahmen könne man einen Teil der Kosten für die Unterhaltung abdecken, so der Plan. Zusammen mit Elke Brinkmeier, die schon seit Ende 2015 erfolgreich mit den Landfrauen die Kleine Kaffeedeele betreibt, wurde ein Nutzungskonzept entwickelt. Die Eggetalerin wird zur kommenden Saison auch den Minigolfplatz übernehmen. „Es ist geplant noch einen Grillplatz zu errichten, um das Ganze für Schulklassen noch attraktiver zu machen“, erklärt Brinkmeier.

 

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Stellten die Nutzungsbedingungen und Gebühren für das Haus der Begegnung vor: (von links) Frank Bekemeier und Simone Lohrie vom Heimatverein mit Elke Brinkmeier.                                                       © Foto: Matthias Wessel   

 

Das Haus der Begegnung kann selbstverständlich auch weiterhin für Versammlungen und Veranstaltungen angemietet werden. Dass die Nutzung der Räumlichkeiten nicht kostenlos sein kann ist verständlich. „Bei der Gestaltung der Nutzungsgebühren haben wir uns an die Gebührenordnung der Stadt angelehnt“, betont der Vorsitzende des Heimatvereins. „Die Erhaltung des Hauses steht dabei für uns an erster Stelle“. Neu ist jetzt die Anmietung durch Privatpersonen für Feiern. Dazu zählen beispielsweise Geburtstage in Form von Empfängen, Konfirmationen oder auch Weihnachtsfeiern. Veranstaltungen mit Partycharakter sind allerdings nicht erwünscht. Ein besonderes Augenmerk wolle man künftig auch auf die Durchführung von Trauungen legen. „Das war in der Vergangenheit auch schon möglich“, erklärt Elke Brinkmeier, „aber es wurde relativ wenig genutzt“.
Weitere Informationen zur Buchung findet man unter der Rubrik HEIMATVEREIN auf www.das-eggetal.de .
„Nun müssen wir schauen wie es läuft. Wir müssen ja auch erst lernen. In einem Jahr sind wir dann schlauer.“

Die Vertragsunterzeichnung zwischen Heimatverein Eggetal und Stadt fand vor Ort statt.

Der Heimatverein Eggetal hat das Gebäude und das umgebende Gelände für zunächst fünf Jahre von der Stadt Preußisch Oldendorf gepachtet. Am Dienstag unterzeichneten Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins, und Marlies Bormann als Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters die Verträge.
Die Stadt setzt damit eine Empfehlung der Gemeindeprüfungsanstalt um, sich von ihren Dorfgemeinschaftshäusern zu trennen. 2015 hatten die Verhandlungen mit den Dorfgemeinschaften bzw. Heimat- und Verkehrsvereinen aus Getmold, Schröttinghausen, Lashorst, Harlinghausen, Preußisch Oldendorf und dem Eggetal begonnen. Im Sommer 2016 war man sich jeweils so weit über die Rahmenbedingungen einig, dass der Rat der Verwaltung den Auftrag erteilte, entsprechende Pachtverträge mit den Dorfgemeinschaften abzuschließen.
„Dass der Heimatverein das Haus der Begegnung übernommen hat, ist positiv für das Haus, für das Eggetal, für die Stadt, für alle“, befand Marlies Bormann und lobte die „angenehmen Gespräche“ mit dem Heimatverein. „Unsere Intention war von Anfang an, das Haus für das Tal zu erhalten“, betonte Frank Bekemeier. „Es stecken ja auch viele Arbeitsstunden unserer Mitglieder in diesem Gebäude. Der Vorstand hat von der Mitgliederversammlung den klaren Auftrag erhalten: Seht zu, dass ihr die Kuh vom Eis bekommt. Ich denke, wir haben jetzt eine gute Lösung für beide Seiten gefunden.“

 

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Foto (C.Müller), von links: Frank Bekemeier (Vorsitzender des Heimatvereins), Marlies Bormann und die Vorstandsmitglieder Simone Lohrie und Christina Henke.


Von nun an übernimmt der Heimatverein die Instandhaltung des Hauses der Begegnung, die Pflege des Außengeländes und die Bewirtschaftung der Minigolfanlage. Der angrenzende Spielplatz bleibt im Besitz der Stadt, die auch weiter die Verkehrssicherungspflicht für den Freizeitpark übernimmt und bei größeren Reparaturen am Haus in die Bresche springt: „Das kann ein Verein nicht leisten,“ sagte Marlies Bormann.
Außerdem beteiligt sich die Stadt an den Bewirtschaftungskosten des Gebäudes mit einem Zuschuss. Dafür hat sich der Verein verpflichtet, die bisherigen allgemeinen Öffnungszeiten weiter zu gewährleisten. Auch Trauungen sollen weiter im Haus der Begegnung stattfinden können. Der Verein denkt sogar über eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten nach: „Wir möchten auch anderen Gruppen, Vereinen, Institutionen die Möglichkeit geben, hier Veranstaltungen durchzuführen – im Rahmen der Möglichkeiten, die das Haus hergibt,“ kündigte Frank Bekemeier an.

 

 INFO

Das heutige „Haus der Begegnung“ stand ursprünglich auf dem Gelände der Leistenfabrik Finke. 1987 wurde es dort abgebrochen und im Freizeitpark Eggetal im Originalzustand wieder aufgestellt. Friedrich Finke hatte das Zweiständer-Fachwerkhaus dem Heimatverein als Schenkung zur Verfügung gestellt, der es wiederum der Stadt Preußisch Oldendorf übergab. Der Heimatverein beteiligte sich an den mehrjährigen Bauarbeiten mit einem Baukostenzuschuss und vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Am 4. Mai 1990 wurde das Haus der Begegnung offiziell eingeweiht.

 

(siehe auch: Neue Westfälischevom 12.01.2017)

 

Was darf auf keiner Weihnachtsfeier fehlen? Kekse essen und Weihnachtslieder singen. Kleine Geschenke. Und natürlich ein Tannenbaum. Im Eggetal gehört noch etwas anderes dazu: Weihnachtsbingo.
Jawohl, es gibt auch eine Fest-Version des Spieleklassikers, die wieder ein Höhepunkt der Weihnachtsfeier des Heimatvereins war.
Kaum war das letzte Lied des Posaunenchors verklungen, der mit seiner Musik für besinnliche Momente im Haus der Begegnung gesorgt hatte, kaum war das erste Gläschen Punsch geleert, lag plötzlich wieder ein Knistern gespannter Erwartung in der Luft. Bis dann die kleinen Zetteln mit den Glückszahlen verteilt wurden und Volker Brinkmeier, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, den erlösenden Satz sagte: „Die Geschäftsführung hat sich vom ordnungsgemäßen Zustand des Ziehungsgerätes überzeugt ...“
Endlich wieder Bingo-Zeit im Haus der Begegnung und jeder machte mit. Schulkinder und Senioren, Teenies und gestandene Familienväter.

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„Bingo!“ für Hendrik Siklanger (links, mit Volker Brinkmeier und Thomas Müller). Noch weiß er nicht, was er damit gewonnen hat.


Hauptgewinn: Ein Tannenbaum. So viel hatte sich herumgesprochen. Außerdem hatte der Vorstand noch elf weitere Päckchen gepackt und mit Nummern versehen, denn insgesamt sollten drei Bingo-Runden mit je vier Gewinnmöglichkeiten ausgespielt werden. „Wer zuerst ein waagerechtes, senkrechtes oder diagonales Bingo hat oder aber den ganzen Zettel voll hat, hat gewonnen. Gut aufpassen und schnell rufen, denn nur der erste gewinnt. Er darf dann ein Los ziehen, auf dem die Nummer seines Gewinns steht.“
So weit so einfach. „Noch irgendwelche Fragen?“ „Und was ist, wenn man Bingo ruft und gar keines hat?“ So etwas soll im Eifer des Gefechts ja vorkommen. „Der muss in den Teich“ hieß es unter dem Gelächter der ganzen Versammlung. Und schon konnte es losgehen. Die Bingo-Trommel drehte sich. Volle Konzentration im Haus der Begegnung. Jedes Mal, wenn Volker Brinkmeier eine weitere Buchstaben-Zahl-Kombination vorlas, hörte man von irgendwoher ein triumphierendes „Ja!“ , ziemlich sicher begleitet von einem „Nein, nein, nein“ aus einer anderen Ecke, wo das Bingo-Los offensichtlich nur mit falschen Zahlen bedruckt war.
Dann endlich das erste Bingo, der erste Gewinner, das erste Weihnachtsgeschenk, das ausgepackt werden durfte. Oder ausgepackt werden musste? Denn der Vorstand des Heimatvereins hatte bei der Auswahl der Geschenke anscheinend immer mal wieder die Weihnachtsmann-Mütze mit der Narrenkappe vertauscht. Mancher Gewinn sorgte bei den Mitspielern für viel größere Heiterkeit als beim neuen Besitzer – eine Bayern-München-Tasse, zum Beispiel. Besonders groß war das Gejohle, als statt des erhofften Hauptgewinns nur dessen unansehnlicher kleiner Bruder ausgehändigt wurde: ein arg zurechtgestutzter Tannenbaum, der wohl schon als Lieferant für die Tischdeko hatte herhalten müssen. Eine weitere kleine Finte des Vorstands, der die Gewinnerin später aber noch mit einem willkommeneren Geschenk entschädigte. Der „richtige“ Hauptgewinn, ein stattlicher, gut gewachsener Baum, wurde schließlich auch noch vergeben (und kurzerhand versteigert, weil die Gewinnerin schon einen Weihnachtsbaum hatte).
Weihnachtsbingo – ein heißer Tipp für jede Weihnachtsfeier. Und vielleicht auch eine gute Idee, um das Geschenkeauspacken im Familienkreis mal ganz anders zu gestalten.

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Text und Fotos: Cornelia Müller

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Von Dahlinghausen bis auf den Limberg führte die Route der diesjährigen Allerheiligenwanderung des Heimatverein Eggetal. Einen Zwischenstopp auf der insgesamt knapp 7 Kilometer langen Etappe legten die Wanderer  auf dem Waldparkplatz am Preußisch Oldendorfer Freibad ein, wo Heinz Koring die Gruppe mit Getränken versorgte. Im Anschluß ging es weiter zum Forsthaus Limberg. Dort liessen sich circa 90 Vereinsmitglieder das Menü aus Wildragout und Schweinebraten schmecken.

"Wir versuchen immer möglichst abwechslungsreiche und familienfreundliche Strecken zu finden", betont Matthias Wessel, der zusammen mit Klaus Pfannenschmidt die Route ausgearbeitet hat. "Wir freuen uns, dass unsere Wanderungen sowohl von Kindern, als auch von Senioren so gut angenommen werden", so Wessel weiter.

Als nächste Veranstaltung wartet auf die Vereinsmitglieder am 18.12.2016 um 15.00 Uhr die Weihnachtsfeier mit Bingo im Haus der Begegnung.

 

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Alle Neune am Haus der Begegnung

Zwischen Pins und Pinnchen hat der Heimatverein Eggetal am Samstag wieder sein traditionelles Straßenkegeln ausgerichtet.

Das Stimmungsbarometer zeigte dabei ein mindestens so kräftiges Hoch an wie die Wetterkarte. Denn Straßenkegeln ist vor allem eine gesellige Veranstaltung. Gekegelt wird auf langen Holzbahnen, die normalerweise direkt auf dem Erdboden verlegt werden. Normalerweise – aber dieses Mal nicht. Besonderer Clou des Straßenkegelns in diesem Jahr war nämlich, dass die Bahnen wie eine Brücke über einen Wasserlauf führten, der sich durch das Gelände am Haus der Begegnung schlängelt. „Das war mal ein Versuch, die Gegebenheiten hier vor Ort noch besser einzubinden, und ich glaube, er ist sehr gut angekommen. Jedenfalls haben die Bahnen noch nie so schön waagerecht gelegen wie in diesem Jahr“, sagt Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins, schmunzelnd.

Insgesamt 13 Teams traten am Samstag gegeneinander an: Freundescliquen, Vereinsmannschaften und zwei echte Straßen-Teams – „die Stromberg(straßen)s“ und „die Paradies(weg)vögel“.

Chancen auf den Sieg hatten alle, denn beim Straßenkegeln ist stets auch Glück mit im Spiel und sportlicher Ehrgeiz eher fehl am Platz. Am Ende landete die Freiwillige Feuerwehr Börninghausen noch vor den „Eggetaler Kegelbuben“ ganz vorne. Dafür musste sich manch andere als Favorit gehandelte Mannschaft mit einem der hinteren Ränge begnügen.

Aber die genaue Platzierung war sowieso eher Nebensache. „Eigentlich wollten wir nur mitmachen“, sagte Feuerwehr-Kamerad Björn Vortmeyer lachend, als seine Mannschaft für den ersten Platz mit einem Gutschein über 30 Liter Bier belohnt und dafür von allen Teilnehmern lautstark gefeiert wurde. Der Heimatverein konnte mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden sein: „Das Wetter passte, an den Bahnen war ordentlich Betrieb, alles hat gut geklappt und alle waren gut gelaunt – mehr kann man sich nicht wünschen,“ stellte Frank Bekemeier fest.

(siehe auch: Westfalen-Blatt vom 30.08.2016)

Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr beherrschte die Straßenkegel-Mathematik am besten: Sechs Teammitglieder plus/minus alle Neune macht dreißig Liter Bier. Von links: Dominik Lampe, Benedikt Wegner, Torben-Werner Dittmann, Timo Sommer, Markus Vortmeyer, Björn Vortmeyer. (Foto: Cornelia Müller)

Beim Straßenkegeln des Heimatvereins musste die Kugel erst übers Wasser, um ihr Ziel zu finden. (Foto: Cornelia Müller)

 

Andrew Boulton („Jetzt erst recht“) nimmt Maß. (Foto: Cornelia Müller)

 

Der Heimatvereins-Vorsitzende Frank Bekemeier (2. von links) freut sich mit der Mannschaft der Gröchtenhütte, die diesmal auch gestandene Kegelvereine hinter sich lassen konnte. (Foto: Cornelia Müller)

 

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Mit der ganzen Belegschaft des Bünder Modehauses möchte Inhaber Volker Jährling (links, mit Heinz Koring, Matthias Wessel, Simone Lohrie vom Heimatverein Eggetal) das Eggetal erwandern.

 

Kegeln verbindet und schafft mitunter sogar Freundschaften, die ein Leben lang halten. Wie die Freundschaft zwischen den Bünder „Trüben Tassen“ und den „Eggetaler Kegelbuben“, die schon seit vielen Jahren nicht nur die Kugel rollen lassen, sondern sich regelmäßig auch privat treffen. Von dieser Freundschaft soll jetzt auch das ganze Eggetal profitieren. Denn Volker Jährling, Kegler bei den „Trüben Tassen“ und Inhaber des Bünder Modehauses, hat dem Heimatverein eine Spende in dreistelliger Höhe angekündigt. „Ich bin immer wieder ganz begeistert davon, wie wunderschön es hier im Eggetal ist. Deshalb wundert es mich, dass diese Gegend in Bünde, das ja gar nicht so weit weg ist, kaum bekannt ist. Also habe ich beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen,“ sagt Jährling.

Der nächste Betriebsausflug des Bünder Modehauses soll deshalb in die nähere Umgebung führen. Möglichst mit der ganzen Belegschaft („zum Stamm gehören 93 Personen“) möchte der 77-Jährige das Eggetal erwandern und so aktiv für das Kleinod im Wiehengebirge werben. „Das Ganze steht unter dem Motto: Eggetal, wir kommen“, erzählt Volker Jährling schmunzelnd. „Die Idee entstand bei unserer letzten Weihnachtsfeier, als wir beschlossen, mal wieder 'einen rund zu machen', wie wir das nennen.“ Am 28. August soll es nun zunächst von Bünde aus mit dem Bus zum Wiehenturm gehen und von dort zu Fuß weiter auf dem Eggetaler Panorama-Rundwanderweg bis zum Haus der Begegnung. Dort werden Lothar Finkemeyer und sein Team vom „Café Panoramablick“ die Wanderer mit gegrillten Köstlichkeiten versorgen.

Außerdem wartet dort noch eine weitere Attraktion auf die Gäste aus Bünde: „Da am Vortag das Straßenkegeln des Heimatvereins stattfindet, haben die Wanderer sogar noch die Möglichkeit, die Open-Air-Kegelbahn auszuprobieren“, verspricht Matthias Wessel vom Heimatverein Eggetal. Als Unterstützung für das Haus der Begegnung, für dessen Instandhaltung und Bewirtschaftung bald der Heimatverein verantwortlich sein wird, und vor allem als Zeichen seiner Verbundenheit zum Eggetal, „das mir wirklich am Herzen liegt“, will der Unternehmer für jedes Belegschaftsmitglied, das mitwandert, 10 Euro in die Kasse des Heimatvereins spenden. „Wir kennen die Bünder seit Jahrzehnten“, sagt Heinz Koring, Ehrenvorsitzender des Heimatvereins und Mitglied der Eggetaler Kegelbuben. „Durch die Kegelei ist das eine sehr gute Freundschaft geworden. Um so mehr freue ich mich über diese großzügige Unterstützung für unser liebens- und lebenswertes Tal.“ 

 Spaß für Kegler und Zuschauer. Heimatverein lädt wieder zum Straßenkegeln ein.

Die Eggetaler stellen gern etwas auf die Beine: Die nächste Veranstaltung, die wieder viele Einwohner mobilisiert, ist das Straßenkegeln - schon beinahe eine Institution im Kalender. Am Samstag, 27. August, wird da keine ruhige Kugel geschoben, sondern in die Vollen gegangen. Unter freiem Himmel, versteht sich.

Kegeln zählt zu den populärsten Freizeitsportarten. Bereits aus dem antiken Ägypten sind Vorläufer der Spielart bekannt. Bis ins 18. Jahrhundert kegelte man unter freiem Himmel. Eine Tradition, die die Eggetaler beibehalten wollen. Ab 17 Uhr lädt daher der Heimatverein Eggetal am Haus der Begegnung wieder zum Open-Air-Kegeln ein. Das Wetter spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Auch auf Regen stellen sich die unerschrockenen Eggetaler ein.

Anmelden können sich Gruppen ab sechs Personen direkt hier in unserem Veranstaltungskalender.

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"Auf der eigens für dieses Event errichteten Open-Air-Kegelbahn wird bei Wind und Wetter gekegelt", sagt Matthias Wessel vom Heimatverein. Er erklärt, dass die Bahn, bedingt durch die Grundstücksbeschaffenheit am Haus der Begegnung, nicht hundertprozentig gerade sein wird. "Das ist eine besondere Herausforderung für die antretenden Mannschaften und es bringt obendrein eine Menge Spaß für die Kegler und natürlich auch für die Zuschauer." Bis zu 30 Mannschaften nahmen in der Vergangenheit am Straßenkegeln teil.

Und gesellige Kegler werden weiterhin gesucht: Wer mit dabei sein möchte um mit einer Mannschaft von mindestens sechs Personen anzutreten, sollte sich am Besten hier über die Internetseite oder telefonisch unter der Handynummer (01 77) 7 22 48 12 anmelden.

Noch sind Plätze frei.

 

 

 

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