• Haus der Begegnung

 HEIMATVEREIN EGGETAL E.V.

Die landschaftlich reizvollen Orte machen das Eggetal zu unserer Heimat.

 Nistkästen Heimatverein Eggetal 2015 Gruppenfoto

So schön wie in Börninghausen können Vögel sonst nirgends nächtigen: Stolz zeigen die Kinder ihre Vogelhäuser: (von links) Pauline, Lavinia, Yubiana, Annalena, Matthias Wessel (Vorstandsmitglied Heimatverein) und Ralf Lohrie mit Tochter Linda. Fotos: Majelle Müller


 Heimatverein Eggetal hat mit den Kindern des Dorfes gebastelt

Die Aufgaben eines Heimatvereins sind vielfältig. Beim Heimatverein Eggetal zählt neben der Förderung der Dorfgemeinschaft unter anderem auch aktiver Umwelt- und Naturschutz dazu.

Am Freitag konnten die Mitglieder des Vereins beides gut miteinander verbinden. Zum zweiten Mal hatte der Vorstand zum gemeinsamen Nistkastenbau eingeladen. Besonders Familien mit Kindern waren im Haus der Begegnung willkommen. »Vor zwei Jahren hat der Heimatverein schon einmal so eine Aktion durchgeführt. Wir haben Nistkasten-Bausätze des BUND angeschafft, die von den Kindern und Jugendlichen – mit Hilfe der Erwachsenen –zusammengebaut und bemalt werden konnten«, sagt Frank Bekemeier , Vorsitzender des Heimatvereins Eggetal. Die Aktion damals sei ein durchschlagender Erfolg gewesen: »Nicht nur , weil alle, die mitgemacht haben, viel Spaß daran hatten. Nistkästen Heimatverein Eggetal 2015 Yubiana


Foto rechts: Yubiana bemalt ihren gebastelten Nistkasten.


Alle Nistkästen, die wir damals im ganzen Dorf verteilt angebracht haben, sind von den Vögeln angenommen worden.« Das habe man bei der letzten Reinigung feststellen können und sich deshalb entschlossen, die gelungene Aktion zu wiederholen. So entstanden jetzt elf neue Nistkästen, die Ende Februar , wenn die alten Kästen kontrolliert und gereinigt werden, in Börninghausen und Eininghausen aufgehängt werden sollen. »Die sehen alle richtig gut aus«, lobt Frank Bekemeier , »die Kinder sind wirklich kreativ gewesen«. Sogar ein »Fünf-Sterne-Vogelhotel« ist darunter – von den stattlichen Zimmerpreisen (»Pro Vogel die Nacht 935 Euro«, so steht es auf der Seitenwand) wird sich die Vogelwelt hoffentlich nicht abschrecken lassen. Auch einen »Notruf-Nistkasten« im Feuerwehrlook gibt es, bei dem der stellvertretende Wehrleiter Ralf Lohrie fachkundig mit Hand angelegt hat. »Lustig«, und »toll« lautete das Urteil der jungen Handwerker , die ihren Spaß daran hatten, mit Bohrmaschine und Filzstift umzugehen. Wer mit seinem ganz individuell gestalteten Nistkasten bereits fertig war , der konnte sich anschließend noch die Zeit bei gemeinsamen Würfel- und Kartenspielen vertreiben.

 

Text: Cornelia Müller

 

Spiel und Spaß für die ganze Familie.

Der Heimatverein Eggetal lädt am kommenden Freitag , den 9. Januar 2015 ab 19:00 Uhr zu einem Spieleabend im Haus der Begegnung ein. Hierzu darf jeder gerne eigene Spiele mitbringen.

Diesmal werden auch wieder Nistksten gebastelt. Fleißige Handwerker sind also ebenfalls herzlich willkommen.

Nistkästenbasteln-2012-Eggetal- PaulineThomas

Foto: Pauline und Thomas Henke haben bei der letzten Nistkastenbastelaktion 2012 fleißig mitgeholfen.

 

Große Beteiligung bei Wanderung des Heimatvereins

Bei Sonnenschein und fast 20°C haben am Samstag, den 1. November circa 55 Mitglieder des Heimatvereins eine herrliche Herbstwanderung unterneommen. Die Tour der alljährlich stattfindenden Veranstaltung führte diesmal vom Parkplatz am Wiehenturm über den Balkenkamp bis zum Haus Annelie in Bad Holzhausen, wo die Wanderer dann pünktlich vor Einbruch der Dunkelheit angekamen. Beim Schnitzel- und Salatbuffet waren dann knapp 90 Vereinsmitglieder, davon 15 Kinder, anwesend. Als nächste Aktion steht am 14.11.2014 um 19:00 Uhr der GROSSE BINGO-ABEND im Haus der Begegnung auf dem Programm. Hierzu ist jeder herzlich eingeladen.

Allerheiligenwanderung-2014

Glockenturm am Gröchten sorgt für Überraschung.

"Das sieht schlimmer aus als wir anfangs gedacht haben" bemerkt Volker Brinkmeier vom Heimatverein Eggetal e.V. Auch Frank Bekemeier und Klaus Pfannenschmidt sind mit vor Ort um zusammen mit Tischler Wilhelm Schnittker den Zustand des Turms zu begutachten. Die unteren Balken sind morscher als ursprünglich zu sehen war. Nachdem die Steinplatten vom Sockel entfernt wurden kam dann das ganze Ausmaß zu Tage.
 
Begutachtung Glockenturm Eggetal 2014
 
Klaus Pfannenschmidt, Frank Bekemeier, Wilhelm Schnittker und Volker Brinkmeier beratschlagen über das weitere Vorgehen.

"Es nützt nichts, die verrotteten Balken müssen wir irgendwie erneuern. Alles andere wäre Pfuscherei und wir müssten in wenigen Jahren wieder dabei gehen " stellen auch Bekemeier und Pfannenschmidt fest.
 
Das Eininghauser Wahrzeichen wird seit Anfang Juni renoviert. Nachdem das Dach durch die Firma Windten erneuert wurde hat Dieter Koch vom Heimatverein das Ständerwerk mit spezieller Farbe neu lasiert. Nun sollten eigentlich nur noch die Sockelplatten erneuert werden. "Nachdem wir uns mit Firma Windten den Turm  nochmals angesehen haben, hat sich Windten bereit erklärt in den kommenden Wochen die Arbeiten durchzuführen." erklärt Bekemeier weiter. "Das wird leider mit einem gewissen finanziellen Mehraufwand verbunden sein und auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen."
 Morscher Balken Glockenturm Eggetal 2014
 

Der Zahn der Zeit hat seine Spuren an den Grundbalken sichtbar hinterlassen. 

Schlechtes Wetter sorgte für erschwerte Bedingungen.

Vor dem Haus der Begegnung trafen sich am vergangenen Samstag, bei mäßigem Wetter,  15 Mannschaften zum Strassenkegeln. "Dieser Wettkampf sollte nicht mit dem traditionellen Boßeln verwechselt werden, wenngleich der Name durchaus darauf schließen lässt" erklärt Volker Brinkmeier, 2. Vorsitzender des Heimatvereins. "Bei unserem Strassenkegel wird eine extra konstruierte, circa 10 Meter lange Holzkegelbahn aufgebaut" so Brinkmeier weiter.
 
Strassenkegeln Eggetal 2014-58
 
Das Siegerteam der Altliga: (von links) Wilhelm Lampe, Danilo Stojan, Bernd Möllenberg, Frank Muncaster, Peter Lusmöller und Jürgen Nenneker. Auf dem Bild fehlt Dieter Hagemann.
 

Wer aber meint die Bahn wäre eben und präzise mit der Wasserwaage ausgerichtet, der irrt. "Dass die Bahn schief ist, genau dass macht ja den besonderen Reiz aus. Gerade kann ja jeder" betont Klaus Pfannenschmidt, der zusammen mit Thomas Müller nach jedem Wurf am Ende der Bahn die Kegel wieder aufstellt. Eine ungeplante  Herausforderung für die Kegler war in diesem Jahr der starke Regen, der die Veranstaltung zwischenzeitlich zum Wasserstrassenkegeln machte. Trotzdem kam der Spaß auch diesmal nicht zu kurz. 

Strassenkegeln Eggetal 2014-04Auf Platz 1 landete das Team Altliga vom SVE-Börninghausen. Den 2. Platz erkämpfte sich das Team "Jetzt erst recht" vor dem drittplatzierten "BWC Lattengerade". Der Titelverteidiger aus dem letzten Jahr, "WHR09", musste sich mit dem 4. Platz zufrieden geben. "Das schlechte Wetter hat uns diesmal doch ein wenig zu schaffen gemacht" resümiert Bernd Wendland.
Bei den Kindern sind die Platzierungen wie folgt. Platz 1: Leoni Vogt, Platz 2: Lavinia Wessel und Jonas Vogt und auf Platz 3: Pauline Henke.

Auch die Kinder hatten viel Spaß: (von links) Lavinia Wessel, Jonas Vogt, Klaus Pfannenschmidt, Leoni Vogt und Pauline Henke.


 

Strassenkegeln Eggetal 2014-59


Auch in diesem Jahr wieder mit dabei: Das Team von der Gröchtenhütte.

"Besonders freuen wir uns über die Teilnahme der Lebenshilfe, die auch in diesem Jahr wieder mit einer tollen Mannschaft aus der Gröchtenhütte vertreten war" ergänzt Frank Bekemeier, 1. Vorsitzender des Vereins.

 

Weitere Bilder vom Strassenkegeln gibt es in der Galerie zu sehen.

strassenkegeln2014 1strassenkegeln2014 230. August - ab 17.00 Uhr. Jetzt ein Team anmelden.

Kegeln zählt zu den populärsten Freizeitsportarten. Bereits aus dem antiken Ägypten sind Vorläufer der Spielart bekannt. Bis ins 18. Jahrhundert kegelte man unter freiem Himmel. "Eigentlich eine schöne Tradition, die wir auch in diesem Jahr wieder aufleben lassen möchten", sagt Frank Bekemeier, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Eggetal.

Zur Anmeldung einer Mannschaft 

Am Samstag, 30. August, ab 17 Uhr starten die Teams, um auf der Kegelbahn am Haus der Begegnung gegeneinander anzutreten. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Mannschaften mit mindestens sechs Spielern können sich noch bis zum 28. August anmelden.

Heimatverein und Kirchengemeinde restaurieren das Eininghauser Wahrzeichen.

Seit 38 Jahren läutet die alte Eininghauser Glocke am Gröchten. Auch wenn der Turm stabil gebaut ist, hinterlassen Wind und Wetter ihre Spuren. Um das Wahrzeichen, dem der Abriss drohte, zu erhalten, begann der Heimatverein Eggetal jetzt mit aufwendigen Restaurierungsarbeiten.

Einige Arbeiten bei der Restaurierung werden von Mitgliedern des Heimatvereins ehrenamtlich ausgeführt. Dieter Koch, langjähriger Vorsitzender und seit vergangenem Jahr Ehrenmitglied des Heimatvereins, übernimmt die Malerarbeiten. "Für mich als Ruheständler ist das eine schöne Aufgabe", sagt er. Koch rechnet mit rund 25 Stunden, bis der Holzturm von oben bis unten lasiert ist.

"An einigen Stellen muss ich zwei- bis dreimal streichen", meint er. Das marode Reetdach des Turms wird von einem Handwerksbetrieb mit Zinkblech neu eingedeckt. "Wir freuen uns, dass die Firma Gerüstbau Meyer uns das Gerüst kostenlos zur Verfügung stellt. Auch die Speziallasur für das Holz müssen wir nicht bezahlen, denn sie wird von Michael Kohnert, dem Inhaber des Malergeschäfts Koch, gespendet", freut sich der Börninghauser.

glockenturm jul14 

 Eingerüstet: Die Arbeiten am Turm dauern voraussichtlich bis Ende August.
Schon morgens dabei: Dieter Koch streicht den kompletten Holzturm mit Lasur. Fotos: Ingrun Waschneck

 

Wenn das Dach fertig ist und die Malerarbeiten abgeschlossen sind, werden weitere Mitglieder des Heimatvereins Hand anlegen und den Steinsockel aus Bruchsteinen reinigen und - bei Bedarf - auch reparieren. Abschließend wird der Sockel mit Platten fest abgedeckt.

"Die Gesamtkosten betragen rund 4.000 Euro, die sich die Kirche und der Heimatverein teilen", erklärt Dieter Koch. "Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, hält das erst mal ein paar Jahrzehnte." Dann kümmern sich die Mitglieder des Heimatvereins um weitere Projekte im Eggetal.

Die kleine Glocke hat schon einige Umzüge hinter sich. Nachdem sie im Jahr 1840 gegossen wurde, läutete sie zunächst in der alten Eininghauser Kapelle. Diese wurde vor über 110 Jahren aber abgerissen, weil keine Gelder für eine Renovierung zur Verfügung standen.

Die Glocke wanderte daraufhin in einen kleinen Turm auf der alten Eininghauser Schule. Als diese geschlossen wurde, gab es die Idee, die Glocke in einem Turm an der Börninghauser Friedhofskapelle zu verwenden. Bei einer geheimen Abstimmung 1972 im Eggetal war die Mehrheit jedoch dafür, sie wieder nach Eininghausen zu bringen. Auf dem Gröchten wurde der Holzturm errichtet und die Glocke fand dort ihren Platz.

Seit 1976 wird sie im Handbetrieb zu Ostern, Pfingsten, Weihnachten und Silvester geläutet. Auch dient sie als Totenglocke für Eininghausen und Büscherheide, denn die alten Glocken der St.-Ulricus-Kirche waren in den Ortsteilen nicht mehr zu hören.

Ist jemand gestorben, wird am Tag vor der Beerdigung um zwölf Uhr 15 Minuten lang geläutet.

 

Tolle Partystimmung mit SisterAct - Seniorenfrühstück gut besucht

Eggetal-Tanz in den Mai-2014-027Dass die Eggetaler gut feiern können bewiesen sie einmal mehr am vergangenen Mittwoch. Nach dem Osterfeuer und dem Boßel-Turnier vom SVE an den beiden vorangegangenen Wochenenden hatte diesmal der Heimatverein Eggetal e.V. zum Tanz in den Mai eingeladen.

"Zuletzt haben wir dieses Fest in der Art vor zwei Jahren mit unserem Familientag wieder ins Leben gerufen", erklärt Simone Lohrie, Geschäftsführerin des Heimatvereins. "Das kam dann so gut an, dass wir uns überlegt haben, das Event in diesem Jahr mal wieder größer auszutragen."

Knapp 250 Besucher kamen trotz des wechselhaften Aprilwetters in das Festzelt an der Grundschule in Börninghausen. Für eine tolle Partystimmung sorgte die Bünder Band SisterAct, die mit ihrer mitreißenden Bühnenshow und einem umfangreichen Repertoire an Tanzmusik das Publikum in ausgelassene Feierlaune versetzte. Zur Überraschung der Besucher standen Sängerin Sylvia "Sille" Tenner und ihr Bruder Jörg „Görchel” Hillebrandt plötzlich mitten in der Menschenmenge und performten gemeinsam mit dem Publikum das Lied "Traum von Amsterdam". "Das habe ich so auch noch nicht erlebt, dass eine Band das Publikum so in die Show mit einbezieht", freut sich Frank Bekemeier, der Görchel überraschend neben sich stehen hatte und zum Mitsingen animiert wurde.

Aber auch die Band war positiv beeindruckt. "Als ich anfangs gehört habe, dass wir beim Heimatverein zum Tanz in den Mai spielen, da dachte ich zunächst eher an ein Publikum fortgeschrittenen Alters", erklärt Sylvia Tenner.

Seniorenfrühstück 2014

"Aber hier sind doch viele jüngere Leute, die das Vereinsleben aktiv mitgestalten und das Event hier organisieren", so Tenner weiter.

Nachdem die Spuren des Vorabends weitestgehend beseitigt waren sorgte Edeltraud Klußmann vom Eggetaler Bierstübchen am darauf folgenden Morgen für das Leibliche Wohl. Sie begrüßte fast 100 Gäste zu einem reichhaltigen Senioren-Frühstück im Festzelt. 

Weitere Bilder von dieser Veranstaltung gibt es in der Bildergalerie vom Heimatverein.

 

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