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Vereinsleben im Eggetal

Ein breitgefächertes Angebot für ein gesellschaftliches Miteinander.

whr09 planwagenfahrt 2016

Gewinnerteam feiert Sieg und plant den nächsten Coup beim Strassenkegeln.

Dass die Eggetaler immer einen Grund zum Feiern finden ist bekannt. Viel Spaß und gute Laune hatte das Team WHR09 (WIR HABEN RÜCKEN´09) am vergangenen Wochenende bei einer Planwagenfahrt durch das Eggetal. Anlass für die Aktion war der Sieg beim SCHLAG DIE ALTLIGA Wettbewerb des SVE-Börninghausen im April diesen Jahres. Dort gewann die Mannschaft um Holger Brinkmeier ein 20l-Fass Bier und ein Paket Kümmerling. "Das Fass müssen wir jetzt natürlich auch mal leer machen" meint Brinkmeier.Gemeinsam mit ihren Partnerinnen nahmen die Männer diese sportliche Aufgabe in Angriff. Mit einem Planwagen von Rainer Michaelis aus Büscherheide ging es zunächst zwei Stunden durch das schöne Eggetal. Im Anschluß feierten die Gewinner in ihrem "Vereinsheim" weiter. "Die nächste Herausforderung ist dann am 27. August das Strassenkegeln vom Heimatverein" kündigt Brinkmeier an. "Dort werden wir natürlich auch antreten um wieder den 1. Platz zu machen. Demnächst geht es ins Trainingslager" sagt Brinkmeier und lacht.  Na denn - Gut Holz!

Mehr als nur Fußball: Public Viewing auf Hof Husemeyer - sogar Kurgäste pilgern hin.

An der Eggetaler Straße stehen Autos - viele Autos, Stoßstange an Stoßstange.

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Die  EM  am  Bansen:  Lisel  Husemeyer  tippt  2:1  für  Deutschland.
Wenn  es  Public  Viewing  in  Husemeyers  Bansen  gibt,  kommt  fast ganz  Börninghausen  zusammen.  Heute  wird  die  Scheune  auf dem  Hof  an  der  Eggetaler  Straße  wieder  voll  sein.

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banner ralley 2016

 

Auch in diesem Jahr führt wieder ein Streckenabschnitt der Stemweder-Berg Ralley durch das Eggetal.

Die Startzeiten für die Durchgänge lauten wie folgt:

 

Start WP/SS 10 in Barkhausen

1. Durchgang         14:58 Uhr

2. Durchgang         18:03 Uhr

 

Start WP/SS R4 in Barkhausen

Durchgang Retro    16:22 Uhr

 

Die Strecke wird ab 13:30 gesperrt!

Weitere wichtige Infos auch für Zuschauer gibt es unter:

www.rallye-stemweder-berg.de

publicviewing 2016

 

Public Viewing in Husemeyers Bansen - Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Bald ist es wieder soweit! Ab dem 12. Juni geht es im Bansen wieder ordentlich zur Sache. Zur Fussballeuropameisterschaft in Frankreich verwandelt sich die Scheune auf Hof Husemeyer erneut in einen Hexenkessel. Seit 2006 wird hier zu den EM oder WM-Spielen der deutschen Nationalmannschaft gemeinsam Fußball geguckt und mitgefiebert.

Alle Spiele (also mindestens drei) der deutschen Nationalmannschaft werden auf einer acht Quadratmeter großen Leinwand gezeigt. Im angrenzenden Biergarten sind zwei Großbildschirme aufgestellt, auf denen die Spiele ebenfalls übertragen werden. Die Veranstalter vom SV Börninghausen hoffen, dass die deutsche Mannschaft an
die Leistung in Brasilien anknüpfen kann. Wer 2014 dabei war, wird sich an die Stimmung im Bansen erinnern. Das war fast schon Stadionatmosphäre. Der SV Börninghausen freut sich schon jetzt auf viele Fans und fröhliche französische Nächte.

Die Vorbereitungen für das Großevent im Eggetal laufen bereits auf Hochtouren. Damit bis zum ersten Spiel der deutschen Mannschaft alles bereit ist, treffen sich die Organisatoren am Samstag, 04. Juni um 9 Uhr, um den Bansen EM-tauglich zu machen. Wer Zeit und Lust hat mitzuhelfen, ist herzlich willkommen.

 

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Seit 2006 wird im Bansen auf Hof Husemeyer gemeinsam Fußball geguckt. Zum WM-Finale kamen etwa 400 Zuschauer.   Foto: Cornelia Müller

  

 

Flüchtlinge beteiligen sich am 17. Turnier des SVE Börninghausen – 200 Teilnehmer.

Auf internationaler Ebene gehört Boßeln zu den eher unbekannten Freizeitvergnügen. Jetzt haben Flüchtlinge aus Pakistan, Ghana, Bangladesch sowie dem Irak und Iran erstmals am Turnier des SVE Börninghausen teilgenommen. Die jungen Männer der Flüchtlingsteams »Cosmopolits Börninghausen« und »Internationale Perser« wohnen derzeit in der ehemaligen Grundschule Börninghausen. Fünf von ihnen spielen bereits Fußball beim SVE Börninghausen. Für die ehrenamtlichen Betreuer war es daher eine klare Sache, dass der nächste Schritt der Integration die Teilnahme an einer typisch ostwestfälischen Freizeitgestaltung sein musste. Jörg Gesch: »Ich glaube, dass es allen großen Spaß gemacht hat. Sie sind ja auch noch bei der anschließenden Boßel-Party geblieben.« Das zeige, so der Betreuer, dass großes Interesse an Integration bestehe.

Bei der Siegerehrung gab es für die Flüchtlinge immerhin einen 19. und 20. Platz zu beklatschen. Für Boßelneulinge sei das eine beachtliche Leistung, fanden alle. Der Sieg ging an das Team vom 1. BWC Lattengerade, eine bunt gemischte Truppe aus dem Dorf. Dieser Mannschaft gelang das Kunststück, den Pokal zum dritten Mal in Folge zu gewinnen – und zwar mit nur 40 Würfen. Damit hatte das Team elf Würfe Vorsprung auf die zweitplatzierten Teams der »Kneipentouristen« und »Babypeach & Friends« (beide jeweils 51 Würfe). »So groß war der Vorsprung eines Siegers meines Wissens nach noch nie«, sagte Vereinschef Frank Wübker. Der Pokal soll aber nicht dauerhaft in den Besitz der Dreifachsieger übergehen. Insgesamt hatten mehr als 200 Teilnehmer in 24 Mannschaften ihr Können auf dem vier Kilometer langen Rundweg gezeigt.

 

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Gekonnt ist gekonnt: Katharina Pötting von der Mannschaft »In Team« pfeffert die Kugel über die Straße.
Am Ende hat es für ihre Mannschaft zu einem sehr guten vierten Platz gereicht – nur ein Wurf mehr als die Zweitplatzierten.    Foto: Katrina Horstmann

 

Im Starterfeld waren viele junge Leute, aber auch Familien und ältere Menschen beteiligten sich. Schon zu Beginn herrschte auf dem Sportgelände Partystimmung. Es gab Musik, Getränke, Bratwürste und Bollerwagen, die individuell gestaltet waren. Von einer riesigen Lautsprecherbox bis zur Partybar reichte die Designvielfalt. Ausgestattet waren die Bollerwagen jedoch ziemlich identisch, schließlich musste der Durst unterwegs gestillt werden und auch Hunger sollte möglichst nicht auftreten. Wegen der großen Teilnehmerzahl zog sich der Start der Gruppen über mehrere Stunden hin. Erst gegen 19.30 Uhr (!) konnten die letzten Mannschaften wieder im Ziel begrüßt werden. Trotz des Aprilwetters – ein Team gab auf – war Frank Wübker mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Nach den klimatisch anspruchsvollen Vorjahren sei man wettertechnisch »krisenerprobt«, gab Wübker zu Protokoll. Ausgesprochen wacker hatte sich auch das Team der Einrichtung »Gröchtenhütte« geschlagen.

Erfolgreiche Premiere der »Kleinen Kaffeedeele« in Eininghausen – Zukunft ungewiss.

Die Premiere ist gelungen. Am Sonntag ist das Haus der Begegnung in Eininghausen zum ersten Mal zur »Kleinen Kaffeedeele« geworden.

Dort ist es zeitweise so voll gewesen,dass die 66 Sitzplätze für die Bewirtung der Kaffeegäste nicht mehr ausreichten. Von 14.30 bis 17 Uhr war das achtköpfige Service-Team der Eggetaler Landfrauen im Dauereinsatz. Am Ende war von 13 Torten und einem großes Blech Butterkuchen nicht ein Stückchen übrig.

 

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Hatten viel zu tun (von links): Lenya, Neele, Elke Brinkmeier und Brigitte Niedringhaus. Fotos: Cornelia Müller

 

»Das war einfach der Hammer«, lautete Elke Brinkmeiers Fazit. Sie hat das Wintercafé im Haus der Begegnung organisiert. »Wir waren ja schon sehr optimistisch, aber mit diesem Ansturm hatten wir nicht gerechnet. Ich kann mich da nur noch einmal ganz herzlich bei unseren vier Mädels Lenya, Kim, Nele und Nane bedanken, die die ganze Zeit mitgeholfen haben.«

Offenbar war es für viele Gäste sehr verlockend, den Winterspaziergang mit einem gemütlichen Kaffeetrinken zu verbinden. Unter den Besuchern seien auch viele Auswärtige gewesen, die zum ersten Mal überhaupt im Haus der Begegnung gewesen seien, sagt ElkeBrinkmeier.

 

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Gelungene Premiere im Heimathaus: Was unter dem Titel »Kleine Kaffeedeele« stand, entwickelte sich im Laufe des Nachmittages zu einer etwas größeren Veranstaltung. Der riesige Ansturm führte dazu, dass die Sitzplätze knapp wurden.

 

»Sie hatten das Haus, die ganze Anlage hier und den neuen Wanderweg rund ums Tal vorher gar nicht bewusst wahrgenommen und waren jetzt sehr angetan davon.« Aus Lemgo waren Heinrich und Hannelore Thies angereist. »Wir haben in den 1980er Jahren im Eggetal gewohnt und damals die Gröchtenhütte betrieben, bevor sie von der Lebenshilfe übernommen wurde. Für uns hat sich der Weg heute gelohnt, weil wir hier vieleehemalige Nachbarn und Mitarbeiter getroffen haben und der Kuchen wirklich ganz wunderbar ist. Wir werden ganz bestimmt wiederkommen – wenn möglich gern auch im Sommer, wenn man gut draußen sitzen könnte.«

Auch Anja Böhme würde sich freuen, wenn das Café zur bleibenden Einrichtung werden könnte. »Der Kuchen ist superlecker und ich könnte mir vorstellen, dass ein Café, das vierzehntägig oder einmal im Monat hier im Haus der Begegnung geöffnet hätte, gut angenommen würde.«

Doch so weit ist es noch nicht. Ob es über die beiden geplanten Termine am 14. Februar und am 13. März hinaus eine Fortsetzung der Kaffeedeele gibt, hängt davon ab, wie es mit dem Haus der Begegnung weitergeht. Das steht nämlich – wie auch andere Dorfgemeinschaftshäuser – zur Zeit auf dem Prüfstand. Die Stadt Preußisch Oldendorf würde sich gern davon trennen und führt derzeit Gespräche mit dem Heimatverein.

SV Eggetal lädt zum gemütlichen Austausch ein.

Für Vereinsmitglieder ab 60 Jahren organisiert der Sportverein Eggetal Eininghausen-Börninghausen jedes Jahr ein »Golden-Sixties«-Treffen. Das Motto lautet alljährlich: »Über Veranstaltungen und eventuelle kleine oder große Probleme unterhält man sich am besten beim Frühstück.«

 

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Beim »Golden-Sixties«-Treff gibt es einen besonderen Gruß für die Ältesten: Frank Wübker (links) und Horst Kirchhoff (3. von links) beschenken Karl-Heinz Meyer und Dagmar Willmann. Foto: Cornelia Müller

 

In diesem Jahr hat der Verein 92 Einladungen verschickt. »Und wir freuen uns sehr, dass 42 Mitglieder die Einladung angenommen haben«, sagte Horst Kirchhoff, zweiter Geschäftsführer des SVE. »Schließlich sind das bestimmt 2000 Jahre Vereinsgeschichte, die heute hier im Sportlerheim versammelt sind«, schätzte er schmunzelnd.

Bei einem ebenso leckeren wie reichhaltigen Frühstücksbüfett verbrachten die Sport-Senioren ein paar gesellige Stunden und tauschten sich über Neuigkeiten aus dem Vereinsleben aus. Thema dabei war beispielsweise auch die erst vor kurzem aufgestellten Flutlichtmasten oder die Bandenwerbung an der Bachseite des Rasenplatzes.

Den beiden ältesten Teilnehmern Karl-Heinz Meyer, 88 Jahre, und Dagmar Willmann, 84 Jahre, überreichte der Vereinsvorsitzende Frank Wübker dann noch ein kleines Dankeschön für ihre Treue.

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