Regulärer Spielbetrieb startet im April.

Training Sportplatz August2014Der neue Sportplatz in Börninghausen ist fertig. Am Dienstagabend trainierten die ersten Fußballer auf dem Rasenplatz, den der SV Eggetal Eininghausen-Börninghausen (SVE) mit viel Eigenleistung gebaut hat.


Fertig: Die Tore sind aufgestellt, die Linien gezogen. Am Dienstag drehten die ersten Fußballer auf dem Platz ihre Runden. Foto: Spieker


Das Aufstellen der Tore war eine der letzten Arbeiten am neuen Platz. Die Bauabnahme fand am Dienstag statt, ab September soll auf dem Platz regelmäßig trainiert werden, wie SVE-Vorsitzender Frank Wübker erklärte. Der reguläre Spielbetrieb soll dort ab April nächsten Jahres stattfinden.
Vergangenes Jahr im Winter wurde mit den ersten Arbeiten begonnen. Für kurze Zeit mussten die Bauarbeiten unterbrochen werden, weil Regenfälle den Boden stark aufgeweicht hatten. Im April wurde der Rasen gesät. Drei Wochenenden mit Arbeitseinsätzen von 50 bis 60 Vereinsmitgliedern, etwa für zum Pflastern, brachten die Bauarbeiten richtig voran. "Die Resonanz war super", freut sich Wübker.
Vor allem im Winter sei der neue Platz wegen der Flutlichtanlage für den Trainingsbetrieb sehr wichtig, so der Vereinsvorsitzende.

Sportplatz Juni2014


Saftiges Grün: Ein Mähroboter - ein Vorführgerät aus Münster - drehte im Juli seine Runden auf dem Platz. NW-Archiv Foto: meyer


Für den Rasenschnitt war Ende Juli ein Mähroboter einer Spezialfirma aus Münster im Einsatz - und sorgte für Aufsehen. Auch ein Bagger war in diesem Tagen immer noch am Sportplatz zu sehen: Derzeit laufen noch die Arbeiten für die Offenlegung Mühlenbachs. Sorgen bereitet dagegen dem Verein noch die Finanzierung des Ballfangzaunes. Wie berichtet, konnte der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss in seiner Sitzung im Mai sich vorerst nicht auf einen Zuschuss einigen. Bürgermeister Marko Steiner hatte Ralf Lohrie, der die alte Turnhalle am Sportplatz gekauft und dort seine Firma "Digitalfunk OWL" gegründet hatte, eine Zusage für einen Ballfangzaun gegen Querschläger gegeben. "Wir sind gesprächsbereit", sagt Frank Wübker. Der Verein könne wieder einen Teil der Kosten übernehmen.

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