Ehrenamtliche tragen zum Gelingen bei / Spende an Jugendgruppen.

Eine Burg, fünf Bands, 625 Besucher und über 50 freiwillige Helfer: Die Resonanz auf das erste Bergfest in Börninghausen fiel so positiv aus, dass die Organisatoren des Vereins "Wir-im-Eggetal" über eine Neuauflage in 2015 nachdenken. Aus dem Überschuss der Einnahmen erhalten drei Jugendgruppen jeweils eine Spende von 200 Euro.

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Auch im Internet habe es viel Lob gegeben: "Coole Veranstaltung", "Wiederholung", "Danke für das schöne Fest" lauteten die Rückmeldungen. Dabei hatte alles klein angefangen, wie Sven Becker erzählt, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins: "Eigentlich war's eine Schnapsidee, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Plan war, einfach mal ein Rock-Open-Air in Börninghausen zu machen."

Bergfest 2013

Sorgten für Stimmung: Die Bands, die beim Bergfest am Limberg auftraten, hatten alle einen regionalen Bezug. Sie trugen maßgeblich zum guten Erfolg der Veranstaltung bei. Foto: Hendrik Schmalhorst

Zusammen mit Jörn Hoffmeyer suchte Becker nach geeigneten Mitstreitern. Das Konzept des Bergfestes stand schnell fest: Mindestens ein Musiker jeder Band sollte im Eggetal wohnen. Vier Rockbands waren im Umkreis schnell gefunden: Die Band "Six Effect" spielt Cover-Rock, "The Drongos" funkigen Rock, "Teaser" stehen für klassischen Hardrock und "Travolter" bringen Remmidemmi-Rock auf die Bühne. Die Organisation übernahm der Verein "Wir im Eggetal".

Als Eröffnungsgast einigten sich die Veranstalter auf den Feuerwehrmusikzug Börninghausen, der dann auch mit Pauken und Trompeten das erste Bergfest am Limberg eröffnete.

"Die Mischung hat's gemacht, da war für jeden was dabei", so das Resümee von Sven Becker. Darüber hinaus bot der Limberg eine einmalige Atmosphäre für ein Open-Air-Festival. Das Wetter spielte ebenso mit wie die vielen regionalen Sponsoren, die das Projekt unterstützten. Mit Wilhelm Deeke vom Forsthaus Limberg stand ein erfahrener Gastronom zur Seite.

»Das halbe Dorf war auf den Beinen«

Letztlich wäre ein Festival in dieser Größte nicht möglich gewesen ohne die zahlreichen Freiwilligen, die sich aus mehreren Vereinen zusammengeschlossen hatten. "Daran sieht man, dass wir im Eggetal eine funktionierende Gemeinschaft haben. Das halbe Dorf war auf den Beinen", lobte Becker die Solidarität. Straßen wurden gesperrt, Feuerwehr und Rotes Kreuz waren im Einsatz, das örtliche Taxiunternehmen bot 180 kostenlose Shuttlefahrten auf den Limberg an und ebenfalls pro bono unterstützte ein Busunternehmen das Event mit einem Großraumfahrzeug.

Nach dem Erfolg geben sich die Veranstalter optimistisch, dass dieses Bergfest nicht das Letzte bleibt. Es gibt bereits Überlegungen, im Jahr 2015 wieder auf dem Limberg zu feiern. Wann, wie und was gefeiert wird, darüber hüllen sich die Organisatoren allerdings noch in Schweigen.

Quelle: Neue Westfälische