Dass es auf Wiesen, Feldern und im Wald weniger zirpt und summt als noch vor einigen Jahren, ist unbestritten. Viele Menschen werden deshalb aktiv und setzen Ideen für eine insektenfreundliche Landschaft um. Ganz neu entstanden ist dabei eine riesige große Streuobstwiese unterhalb des Limberg.

Die von Fliegen saubere Windschutzscheibe ist zum Symbolbild dessen geworden, was Forscher seit Jahren in ihren Studien belegen: Insekten wie Tragfalter, Wildbiene und Co. werden immer seltener. Die Bestände von etwa 45% der in den roten Listen erfassten Insektenarten gehen in Deutschland langfristig zurück. Für uns Menschen hat das dramatische Folgen. Fast unser gesamtes Obst und Gemüse wird insektenbestäubt. Die Landwirtschaft steht dadurch vor riesigen Herausforderungen.

Gerade in Zeiten von CORONA , wo wir derzeit viel in der Natur unterwegs sind, wird uns das immer mehr bewusster. Heute ist Weltbienentag und das sollten wir zum Anlaß nehmen, einmal darüber nachzudenken, inwieweit wir unseren kleinen Beitrag für eine bessere Umwelt leisten können. Schon eine kleine selbst angelegte "Blumenwiese" bietet Raum für Insekten. Bei uns im Dorf ist das schon an verschiedenen Stellen passiert, aber es ist noch längst nicht ausreichend. Vielleicht wird ja wieder der Brunnen bepflanzt, vielleicht entsteht an dem ehemaligen Feuerlöschteich wieder ein Blumenparadies wie im vergangenen Jahr.

Einige Geschäfte bieten derzeit Saatgutspenden an. Bei der Entsorgung von Müll wird zum Beispiel derzeit bei der KAVG ein Samenpaket angeboten. Dies kann jeder bei sich im Garten einsetzen.

Rettet die Bienen und andere Insekten und macht mit und leistet damit einen kleinen Beitrag für einen besseren Lebensraum.

Die Dorfgemeinschaft

Wir im Eggetal

kirschblueten