• Holzfiguren

Dorfgemeinschaft Wir im Eggetal e.V.

Wir sind der Anlaufpunkt für Bürger, die im Eggetal etwas verändern wollen.

Unser Dorf hat Zukunft. In jedem Ort gibt es eine Begrüßung und eine Besichtigungstour.

Der Bereisungsplan der Kreisjury für den Kreisentscheid "Unser Dorf hat Zukunft" 2014 ist längst nicht so lang, wie bei den letzten Wettbewerben 2008 und 2011. Grund dafür ist die geringere Beteiligung.

Von den 16 Teilnehmern stammen zehn Dörfer aus dem Altkreis Lübbecke. Auch beim Wettbewerb 2014 hält sich die Kommission in jedem Dorf zwei Stunden auf. Überall gibt es eine Begrüßung, eine Besichtigungstour und einen Abschlussteil mit der Möglichkeit zum Austausch. Es gibt ab Montag, 16. Juni, sechs Besuchstage.

Die erste Begrüßung wird die Kommission am kommenden Montag, 16. Juni um 11.30 in Oberbauerschaft erleben. Das Dorf aus der Gemeinde Hüllhorst wurde 2011 Gruppensieger. Um 14 Uhr folgt der Besuch in Dehme. Am Mittwoch, 18. Juni, steht um 9 Uhr der Besuch in Frotheim auf dem Programm. Um 11.30 wird die Jury in Bad Holzhausen empfangen und um 14 Uhr in Gehlenbeck.

Am Mittwoch, 25. Juni, macht sich die Jury ab 11.30 Uhr in Wehe und ab 14 Uhr in Destel ein Bild von den Zukunftsperspektiven. Am Mittwoch, 26. Juni, ist die Jury ab 9 Uhr zu Gast in Namnen, ab 11.30 Uhr in Häverstädt und ab 14 Uhr in Meßlingen.

Seit langem ist Börninghausen wieder mit dabei und wird am Mittwoch, 2. Juli, um 9 Uhr von der Jury besucht. Es folgen ab 11.30 Uhr Alswede und ab 14 Uhr Stockhausen. Letzte Stationen sind am Donnerstag, 3. Juli, ab 9 Uhr Schmalge, ab 11.30 Uhr Kutenhausen und ab 14 Uhr Aminghausen. Mitglieder der Kreiskommission sind als Sprecherin Luise Lahrmann (Stemwede) sowie Ingo Ellerkamp (Lübbecke) Günter Heidemann (Bielefeld), Susanne Johanninjg (Lübbecke), Ute Kerlen (Minden), Susanne Sassenberg (Hüllhorst), Margret Masbaum (Minden), Lothar Meckling (Minden), Eckhard Rolfsmeier (Bielefeld), Jürgen Thielking (Hille), Herbert Wiese (Porta Westfalica).

Mit dabei ist bei den Besuchen in diesem Jahr ist Rainer Riemenschneider, Geschäftsführer des Kreiswettbewerbs, der die Dörfer aber nicht mit bewertet.

Schönes Eggetal - Umgestaltung am Haus der Begegnung.

Börninghausen Fossiliensammlung Mai 2014Gemütlicher, schöner und moderner soll das Eggetal werden - nicht nur für Bewohner, auch für Touristen.

Das Dorfentwicklungskonzept Börninghausen wurde von der Politik verabschiedet. Aber was soll genau passieren im Tal, das gern als "Perle Preußisch Oldendorfs" bezeichnet wird? Die NW stellt in einer fünfteiligen Serie die wichtigsten Neuerungen vor, die sich aus dem Konzept, das viele Bürger gemeinsam entwickelt haben, ergeben. Den Beginn macht die Umgestaltung des Kur- und Freizeitparks am Haus der Begegnung.


Ein kleiner Schatz: Sven Becker (l.) und Horst Kirchhoff mit einem Exponat aus der Fossiliensammlung im Haus der Begegnung. Foto: sap


Die erste Maßnahme aus der Dorfentwicklung, die umgesetzt wurde, ist eben dort zu verorten: Die Büchertreff im hinteren Teil des Hauses der Begegnung wurde bereits im Juni 2013 eröffnet.

"Er ist gut angelaufen", sagt Sven Becker, 2. Vorsitzender des Vereins "Wir im Eggetal". Höhepunkt war eine Lesung mit Lilo Stollmann im Frühjahr. Der Büchertreff ist immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Parallel dazu öffnet ab Mittwoch, 28. Mai, einmal im Monat das Bürgerbüro.

Eine weitere Idee war, in diesem Zuge einen kleinen Schatz im Haus der Begegnung wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Fossiliensammlung im Obergeschoss, die einst von Jürgen Mettlach aus Stemwede zusammengetragen und vom Heimatverein Börninghausen gekauft wurde. 

Börninghausen Haus der Begegnung Mai 2014Die größte Maßnahme betrifft aber die barrierefreie Umgestaltung des Freizeitparks.

Die gepflasterten Wege sollen verbreitert, Stolperfallen beseitigt werden. Für den behindertengerechten Parkplatz, der auf dem jetzigen Schotterplatz am Park entstehen soll, wird Erde aufgeschüttet. "Damit die Steigung, die jetzt da ist, verschwindet", erklärt Horst Kirchhoff, 1. Vorsitzender von "Wir im Eggetal". Insgesamt 20 Parkplätze sollen - jeweils schräg angeordnet - inmitten von begrünten Inseln entstehen.


Das Freizeitzentrum des Ortes: Der Kurpark am Haus der Begegnung soll von der Straße aus besserer erreichbar sein, ein Parkplatz entstehen.


Das alte "Mensch-ärgere-dich-nicht"-Spiel, das nicht mehr ganz vollständig ist, soll zurückgebaut und durch eine Boule-Bahn ersetzt werden. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss gab in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für den Bau der Spielfläche. Auch neue Bänke seien in Planung, so Kirchhoff.

Schon zu sehen sind die ersten Veränderungen hinter dem Haus der Begegnung: Dort wird der neue Spielplatz gebaut. Er ist entstanden aus den Ideen zur Dorfentwicklung. Vorhandene Spielgeräte wurden zum Teil umgesetzt und neue hinzugebaut. Finanziert wird die Maßnahme durch die Stadt Pr. Oldendorf.

Die Serienteile "Schönes Eggetal" im Überblick:


INFO

Bürgerbüro

  • Ab 28. Mai ist Bianca Wilms als Ansprechpartner für die Dorfgemeinschaft im Haus der Begegnung anzutreffen.
  • Sie steht an jedem vierten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr den Eggtalern zur Verfügung.
  • Sie informiert zum Stand der Dinge in Sachen Dorfentwicklung, nimmt Wünsche und Anregungen entgegen oder beantwortet brennende Fragen.

 Von Sandra Spieker (NW)

Jahreshauptversammlung des Vereins "Wir im Eggetal".

"Wir im Eggetal" hat sich zum Erfolgsmodell gemausert. Der Verein, der sich im November 2012 gegründet hat, hat ein gutes erstes Wirtschaftsjahr hinter sich. Das zeigte der Bericht des zweiten Vorsitzenden und Kassierers Sven Becker am Montag bei der Jahreshauptversammlung.

Am Ende des ersten Wirtschaftsjahres (September 2013) gehörten dem Verein "Wir im Eggetal" 95 Personen und vier Vereine an. Das Gesamtvermögen betrug etwa 4260 Euro, wobei zu diesem Zeitpunkt noch ein Teil der Kosten für das Bergfest nicht berücksichtigt war. Finanziell steht der Verein also solide da. Wie sieht es mit der Umsetzung seiner Ziele aus?

"Wir haben uns vorgenommen, gemeinsam an Themen zu arbeiten, die uns als Eggetaler angehen und bei denen wir auch etwas bewirken können", sagte Jürgen Nenneker, Geschäftsführer des Vereins. Man wolle Anlaufpunkt sein für alle, die Spaß daran hätten, im Eggetal etwas zu gestalten, und dabei im ständigen Gespräch mit den örtlichen Vereinen, Einrichtungen und Gewerbetreibenden bleiben. Das sei in den vergangenen Monaten gut gelungen, so dass bereits viele Projekte umgesetzt werden konnten. Nenneker nannte zum Beispiel die Installation eines Infokastens an der Grundschule und die Aktion 1000 Lichter, vor allem aber die Mitarbeit am Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK).

 Wir im Eggetal

 Der Verein hat sein erstes Geschäftsjahr hinter sich: (von links) Ursula Wendland (Büchertreff),
Sven Becker (2. Vorsitzender, Kassierer), Horst Kirchhoff (1. Vorsitzender), Oliver Michel (Beisitzer),
Matthias Wessel (Medienbeauftragter), Sibylle Dreßler (Bürgerbüro) und Jürgen Nenneker.

 

"Das Dorfinnenentwicklungskonzept hat eine Menge Kraft und Energie gekostet. Da waren wir stark eingebunden und haben uns immer wieder mit Vereinen, Institutionen und Politikern getroffen." In diesem Zusammenhang informierte Nenneker noch einmal über die fünf Startprojekte des DIEK, deren Umsetzung schon bald erfolgen könnte. Ein weiteres Projekt, das schon jetzt realisiert werden konnte, ist das Bürgerbüro, "eine ganz wichtige Einrichtung", wie Nenneker sagte. Bianca Wilms und Sibylle Dreßler stehen den Eggetaler Bürgern hier an jedem vierten Mittwoch im Monat für Anregungen, Wünsche und Kritik als Ansprechpartner zur Verfügung.

Über den Büchertreff (mittwochs, 16 Uhr bis 18 Uhr, im Haus der Begegnung) berichtete anschließend Ursula Wendland. "Seit fast einem Jahr läuft der Büchertreff hervorragend. Unser Höhepunkt im Frühling war die Lesung mit Lilo Stollmann, die sehr gut angekommen ist. Wir hoffen, dass der Büchertreff weiter so gut besucht wird." Für dieses Jahr hat sich der Verein noch einiges vorgenommen. Ganz oben auf der Liste steht die Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". "Das Wichtigste dabei ist gar nicht mal die Platzierung, sondern dass wir im Gespräch bleiben", sagte Jürgen Nenneker. "Aber ich denke, wir haben eine reelle Chance, mit dem, was wir bisher schon geschafft haben, Eindruck zu schinden. Da geht was – davon bin ich fest überzeugt."

Von CorneliaMüller

UNSER DORF HAT ZUKUNFT - Börninghausen macht auf sich aufmerksam.

Die Vorstellung der Teilnehmer für den Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" führt heute ins Eggetal. Börninghausen nimmt seit der Neukonzeption des Wettbewerbs mit dem Titel "Unser Dorf hat Zukunft" (vorher "Unser Dorf soll schöner werden") das erste Mal teil und ist damit ein Debütant.

In Börninghausen gibt es eine positive Aufbruchstimmung, etwas im Eggetal zu bewegen und realistische Zukunftsperspektiven zu erarbeiten. Rainer Riemenschneider, Geschäftsführer für den Kreiswettbewerb beim Kreis Minden-Lübbecke sagt zur Börninghausener Anmeldung: "Börninghausen nimmt das erste Mal seit langer Zeit am Dorfwettbewerb teil. Die Kommission ist neugierig auf die Präsentation des Dorfes. Durch die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes hat Börninghausen schon stark auf sich aufmerksam gemacht."

unser dorf hat zukunft

Bilderbuchansicht: Das Foto mit einer farbenfrohen Natur und gut gepflegten Wohnhäusern dokumentiert die schöne
landschaftliche Lage des Dorfes Börninghausen im Eggetal an den teilweise sanft ansteigenden Hängen
des Wiehengebirges. FOTOS: HANS-GÜNTHER MEYER

 

Marko Steiner, Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Pr. Oldendorf, begrüßt die Teilnahme von Börninghausen am Wettbewerb. "Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes sind viele großartige Aktivitäten von Eggetalern für Eggetaler entstanden", betont Marko Steiner.

Diese Aktivitäten und Ideen, getragen von einer lebendigen Dorfgemeinschaft, seien neben der wunderschönen Lage von Börninghausen sicher eine gute Ausgangsbasis für den anstehenden Wettbewerb. "Dabei ist mir bewusst, dass die Teilnahme zusätzliche Anstrengungen der Eggetaler bedeutet und freue mich sehr, dass sich die Dorfgemeinschaft zur Teilnahme entschlossen hat", so Marko Steiner.

horstkirchhoff mai2014Ansprechpartner für den Wettbewerb in Börninghausen ist Horst Kirchhoff, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft. Wie er erklärt, sei das bereits erarbeitete Konzept "DIEK" ein Schwerpunkt der Bewerbung. Punkte des Konzeptes seien beispielsweise die Freilegung des Mühlenbaches, Hinweisschilder an der Bünder Straße auf die Attraktionen im Eggetal und die Ansiedlung eines Dorfladens.

Grundlage sei ferner die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und Institutionen des Eggetals, das erfolgreiche Bergfest und der starke Zusammenhalt innerhalb der großen Vereine wie SV Börninghausen, Heimatverein, Eggetaler TC und vielen weiteren.

Die Entscheidung über die Teilnahme am Wettbewerb habe der Vorstand der Dorfgemeinschaft getroffen, nach vorheriger Absprache mit den Vereinen und Politikern. Konzipiert werde die Bewerbung in erster Linie von der Dorfgemeinschaft, aber auch vom SV Börninghausen, Heimatverein, Tennisclub, Kirchbauverein und anderen Vereinen und Gruppen.

Auf die Frage nach der Motivation für die Teilnahme erklärt Horst Kirchhoff: "Wir wollen auf unser Dorf aufmerksam machen. Es passiert gerade unglaublich viel im Tal. Wir wollen auch zeigen, wo Jung und Alt hier leben und wohnen können."

Auch auf die Frage nach der Bedeutung eines erfolgreichen Abschneidens für Börninghausen nennt Horst Kirchhoff eine klare Position. Man wolle den Bürgern zeigen, wie aktiv im Eggetal gearbeitet werde. Der Erfolg sei eine schöne Nebensache.

Bei einem Ausblick auf den Besuch der Kommission erläutert Horst Kirchhoff, der Dorfgrundstein könne als Treff für die Begrüßung dienen. Dort könne die "Reise durchs Eggetal" starten. Für die Abschlussveranstaltung eigne sich das "Haus der Begegnung".

 


Info - Urkundliche Erwähnung im Jahr 993

Börninghausen ist der Hauptort des Eggetals und bildet hier ein lokales Unterzentrum der Stadt Pr. Oldendorf. Das Eggetal gilt als landschaftlich besonders schönes Tal des Wiehengebirges.

Das Alter des Dorfes geht auf eine urkundliche Erwähnung im Jahr 993 zurück. Somit könnte Börninghausen 2018 das Jubiläum "1.025 Jahre Börninghausen" feiern.

Bis zur Gebietsreform 1973 bildete Börninghausen mit den Nachbarortschaften Eininghausen und Börninghausen-Masch eine eigenständige Gemeinde, die das gesamte Eggetal umfasste. Am 1. Januar 1973 wurde Börninghausen ein Stadtteil von Pr. Oldendorf.

Stationen der Einwohnerentwicklung: 1885: 1.266 Einwohner, 1925 (1.611), 1939 (1.710), 1961: 2.141. Seit dieser Zeit schwankt die Zahl um 2.100 Einwohner.

 

Der Verein "Wir im Eggetal" lädt seine Mitglieder am Montag, 5. Mai, um 19.30 Uhr zur Jahreshauptversammlung ein.

Im Haus der Begegnung werden gemäß der Tagesordnung der Kassenbericht und der Jahresbericht präsentiert. Darüber hinaus gibt der Vorstand seinen Mitgliedern einen Überblick über die Haushalts- und Finanzplanung für 2013/2014.

Ebenfalls berichtet wird über die vergangenen sowie bevorstehenden Vereinsaktionen, die sich unter anderem aus dem Dorfentwicklungskonzept ergeben haben. Dies wurde bei der letzten Bürgerversammlung am 11. April der Dorfgemeinschaft offiziell übergeben.

 

Bürgerversammlung von "Wir im Eggetal" fand reges Interesse.

Reges Interesse zeigten die Börninghausener auch bei der zweiten Bürgerversammlung im Eggetal. Jürgen Nenneker, Geschäftsführer des Vereins "Wir im Eggetal", begrüßte die rund 100 Gäste zur Übergabe des Dorfentwicklungskonzeptes.

Ohne den Einsatz der Bürger stünde das Dorf nicht dort, wo es jetzt sei, so Nenneker und der Vertreter des Bürgermeisters, Marko Steiner, in seinem Grußwort. Auf der letzten Ratssitzung in Pr.Oldendorf seien Gelder für die ersten fünf Startprojekte in Börninghausen bewilligt worden. Das beweise, dass es "im Eggetal großes Potenzial gebe", wie ja auch schon die Umsetzung einiger Maßnahmen, zum Beispiel "Der Limberg rockt" bewiesen hätten.

 

Bürgerversammlung 2014

Vorschläge auf 140 Seiten: Die Stadtplaner übergaben das Dorfentwicklungskonzept
an den Heimatverein und die Dorfgemeinschaft "Wir im Eggetal". Foto: Imme Lohmeyer-Lorek

Hartmut Lüdeling von der ARGE Dorfentwicklungsplanung stellte den 140 Seiten umfassenden Dorfentwicklungsplan vor, den er unter anderen mit Helge Jung und Hyco Verhaagen erarbeitet hatte. Die Ziele bestünden darin, die Lebensgrundlagen des Ortes zu sichern und die Eigenständigkeit des Eggetals zu erhalten und zu verbessern. Neben Themen wie Bodennutzung und Wasser, Mobilität und Energie beinhaltet das Dorfentwicklungskonzept ebenfalls die Punkte Soziales und Bildung sowie Landwirtschaft und Tourismus.


Mühlenbach muss bis 2017 umgelegt werden


Konkrete Maßnahmen, die in Börninghausen verwirklicht werden sollen, stellte Lüdeling in einem weiteren Schritt vor. An erster Stelle stünde die Umlegung des Mühlenbaches, den man danach wieder in die bestehende Verrohrung einleiten oder auch komplett freilegen könne. Dieses Projekt müsse bis 2017 umgesetzt werden, da es von der Stadt bezuschusst wird.

Dringend notwendig sei die Schulsanierung, insbesondere der Toilettenanlagen, die möglicherweise in Eigenarbeit erfolgen könnte, da das Budget der Stadt Pr.Oldendorf, wie auch anderer Städte, begrenzt ist. Beim Haus der Begegnung sei ein behindertengerechter Zugang von der Straße unbedingt erforderlich. Darüber hinaus sollten Behindertenparkplätze eingerichtet werden.

Ein Dorfladen als zentraler Treffpunkt, bei dem auch kleinere Dienstleistungen verrichtet werden können, sei schon länger ein Wunsch der Bürger, so Lüdeling. Im Dorfentwicklungskonzept hätte man mehrere zentrale Standorte anvisiert. Die Projekte Dorfladen sowie das Haus der Begegnung werden ebenfalls von der Stadt bezuschusst. Den zentral gelegenen Kirchplatz müsse man ebenfalls umgestalten und damit einen schönen Treffpunkt vor der Schule schaffen.

Der demografische Wandel und seine Folgen wurden öfters auf der Bürgerversammlung thematisiert, so auch beim Wohnen 55+. Damit Menschen möglichst lange im Dorf leben könnten, wären seniorengerechte Wohnungen um die Kirche herum wünschenswert. Eine Maßnahme, die den Tourismus ankurbeln könnte, ist ein durchgehender Rundwanderweg ums Eggetal mit entsprechenden Info-Tafeln, der vom Heimatverein bis Ende des Jahres fertiggestellt werden soll.

Als abschließende Maßnahme nannte Lüdeling den Bürgerpark Masch, der als Begegnungspark mit einem Spielbereich umgestaltet werden soll. Auch die letzten beiden Maßnahmen werden finanziell von der Stadt unterstützt.

Weitere Projekte für 2014 sind die Einrichtung eines Bürgerbüros im Haus der Begegnung, das ab 24.Mai jeden 4.Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr geöffnet sein wird. In dieser Zeit wird auch der Büchertreff stattfinden, den Christine Eimertenbrink auf der Bürgerversammlung vorstellte. Auch ein Bouleplatz ist auf dem Parkgelände vorgesehen.

Von Imme Lohmeyer-Lorek

 

Bürgerbüro startet am 28. Mai 2014

Ab Mai wird Bianca Wilms als Ansprechpartner für die Dorfgemeinschaft im Haus der Begegnung anzutreffen sein. 

Sie steht an jedem vierten Mittwoch (ausser an Feiertagen) im Monat von 16 bis 18 Uhr den Eggtalern zur Verfügung und informiert zum Stand der Dinge in Sachen Dorfentwicklung, nimmt Wünsche und Anregungen entgegen oder beantwortet brennende Fragen.

 

Bianca Wilms 2014 Eggetal Bürgerbüro

Beantwortet Fragen und nimmt Anregungen entgegen: Bianca Wilms. Foto: Matthias Wessel

 

Diskussion über Kosten für Börninghauser Konzept.

Eigentlich sollte das Dorfentwicklungskonzept Börninghausen nur noch vom Stadtrat abgesegnet werden. Doch am Ende entbrannte in der Ratssitzung im Haus des Gastes in Bad Holzhausen eine Diskussion über die Kosten.

Fünf Einzelprojekte sind in Abstimmung mit der Dorfgemeinschaft priorisiert und als gut umsetzbar und förderungswürdig erachtet worden: Die Umlegung des Mühlenbachs, die Umgestaltung des Freizeitparks am Haus der Begegnung, der Bürgerpark Masch, der Dorfladen und der Rundwanderweg ums Eggetal.

Laut Michael Reimann von der Verwaltung ließen sich alle fünf Projekte im Jahr 2014 um setzen. Das Projekt Umlegung Mühlenbach" liegt in alleiniger Trägerschaft der Stadt Pr. Oldendorf und wird unter dem zweckgebundenen Förderprogramm der Gewässerentwicklung Weser-Werre-Else umgesetzt. Hier seien die Planungen abgeschlossen, in Kürze werde die Genehmigung erwartet.

Der Rundwanderweg ums Eggetal soll aus Eigenmitteln über die Trägerschaft des Vereins "Wir im Eggetal" und bzw. oder des Heimatvereins Börninghausen umgesetzt werden. Für die weiteren Maßnahmen sind Einzelanträge bei der Bezirksregierung Detmold einzureichen, wie Reimann erklärte.

Insgesamt 100.000 Euro sind für die Dorfentwicklung im Haushalt 2014 eingeplant, 50.000 Euro von der Stadt und 50.000 Euro an Fördermitteln. Auf Nachfrage von Carsten Scholz (SPD) erklärte Reimann, der Anteil der Stadt könne sich erhöhen, falls die Förderungen nicht in dem Rahmen genehmigt werden. "Es kann auch sein, dass das eine oder andere Projekt nicht gefördert wird", sagte er.

"Bürger warten auf ein Signal"

Der Rat könne ein Signal setzen, aber es sei nicht in Ordnung, den Bürgern zu versprechen, dass alle Maßnahmen noch in diesem Jahr umgesetzt werden, so Ernst-August Schrewe (CDU). Herbert Weingärtner (CDU) kritisierte, dass von den Maßnahmen, die in den Bürgerplanungsrunden in Börninghausen priorisiert wurden, viele nicht in der Beschlussvorlage des Rates auftauchten. Man solle nicht immer alles zerreden, sagte Bernhard Henke (SFD), "die Bürger aus dem Eggetal warten auf ein Signal".

Die genannten fünf Maßnahmen sollen nach Ermittlung der jeweiligen genauen Kosten im Bau-, Planung- und Umweltausschuss diskutiert und einzeln beschlossen werden, legte der Stadtrat schließlich fest.

 

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