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Dorfgemeinschaft Wir im Eggetal e.V.

Wir sind der Anlaufpunkt für Bürger, die im Eggetal etwas verändern wollen.

"Wir im Eggetal" sehr zufrieden mit erstem Musik-Festival an der Burgruine.

Mit 650 Besuchern war das erste Festival an der Burgruine Limberg ein voller Erfolg. Fünf Gruppen hatte der Börninghauser Verein "Wir im Eggetal" für das Bergfest verpflichtet. Die Bands begeisterten Fans unterschiedlichen Alters und mehrerer Musikrichtungen. "Das haben wir gebraucht", waren sich die Börninghauser einig. Auf dem höchsten Platz des Eggetals hatten sich am Samstagabend rund 650 Rockmusik-Fans eingefunden.

Eröffnet wurde das erste Bergfest - ganz im Stil des Wacken Open Airs - mit dem Feuerwehr-Musikzug Eggetal. Pauken und Trompeten brachten auch hart gesottene Rocker zum schunkeln.

Bergfest Eggetal

Nach diesen Heimattönen griffen weitere vier Bands aus der Region in die Saiten ihrer Gitarren. "The Drongos", die jüngsten auf der Bühne, begeisterten mit ihrer Mischung aus Punk- und Funk-Einflüssen mit Psychedelic-Sounds. Ihnen folgte "Six Effect" mit partyerprobtem Feten-Rock. Das gemischte Publikum fuhr darauf sofort ab. Die Stimmung war großartig. Mit "Travolter" standen dann vier muntere Herren in Hosenträgern auf der Bühne. Mit ihrem Remmidemmi-Rock sorgten sie für gute Unterhaltung. Zum Schluss gab es dann so richtig auf die Ohren: Hard-Rock mit der vierköpfigen Band "Teaser".

Bergfest Eggetal

Von 18 Uhr bis Mitternacht, gab es Rock vom Feinsten auf dem Limberg. "Wacken wird in ein paar Jahren keiner mehr kennen, die kommen dann alle zu uns!" rief Thomas Kunzemann begeistert aus. Als Veranstalter hatte der junge Börninghauser Verein "Wir im Eggetal" alles gut vorbereitet. So war der Autoverkehr auf dem Limberg eingeschränkt worden. Die Besucher konnten in den Industriegebieten Hammerland auf Pr. Oldendorfer Seite und am Sportplatz auf Börninghauser Seite Parken und mit dem Shuttle auf den Berg fahren. Viele hatten sich bei dem trockenen Wetter für einen Spaziergang entschieden.

"Der Limberg bietet ein fantastisches Ambiente für ein Open-Air-Konzert. Und mit Herrn Deeke vom Forsthaus Limberg haben wir einen erfahrenen Gastronomie-Partner für unser Bergfest gefunden", freute sich Sven Becker von "Wir im Eggetal". Nach diesem gelungenen ersten Bergfest werde es in zwei Jahren bestimmt eine Fortsetzung geben, ist sich Vereinskollege Jörn Hoffmeyer sicher.

Bergfest Eggetal

Da war was los: Fünf Bands rockten den Limberg und 650 Fans feierten mit. Der Hang unter dem Limbergturm war ideal, um auch aus den hinteren Reihen das Geschehen auf der Bühne gut zu sehen.

Ergebnisse der Bürgerplanungsrunde vorgestellt.

Wie kann das Eggetal zukunftssicher gemacht werden? Die Antwort scheint simpel: Durch Projekte, die die Attraktivität von Börninghausen und seiner Nachbarorte steigern. Wie genau die aussehen könnten, wurden nun dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt.

Eggetal mit Weitblick

Lebens und Liebenswert: Das Dorfentwicklungskonzept soll Börninghausen fit für die Zukunft machen
und Einwohner wie Touristen gleichermaßen begeistern. Foto: Meyer

Mit Shuttle-Service / Restkarten an Abendkasse.

Am Samstag, 21. September, findet auf dem Limberg in Börninghausen das erste Bergfest statt. Fünf Gruppen mit unterschiedlichen Stil-Richtungen treten ab 18 Uhr auf.

Bergfest 2013 Da die Straßen zum Limberg für das Konzert gesperrt werden, fährt ein kostenloser Shuttle-Service die Besucher zum Festival-Gelände. Die Parkplätze liegen an beiden Seiten des Wiehengebirges an den Zufahrtsstraßen zum Limberg. Sie werden großzügig ausgeschildert, versprechen die Veranstalter.

Die Shuttle-Busse werden die Gäste am Parkplatz abholen und abends wieder dorthin zurückfahren.

Links: Rocken das Bergfest - die Band Teaser aus Minden

Die Vorverkaufskarten für das Bergfest auf dem Limberg sind bereits ausverkauft. Es wird aber an der Abendkasse noch Resttickets geben.

Quelle: Neue Westfälische

Zweite Bürgerplanungsrunde Börninghausen gut besucht / Abstimmung über Projekte.

Dass die Dorfgemeinschaft "Wir im Eggetal" in den vergangenen Monaten sehr fleißig und kreativ war, zeigte sich bei der gut besuchten zweiten Bürgerplanrunde in der Turnhalle der Grundschule in Börninghausen. Zwanzig Projekte, das Eggetal und die drei Ortschaften betreffend, hatten diverse Arbeitskreise in drei vorangehenden Planungsrunden vorbereitet und stellten sie nun den Bürgern im Plenum vor.

Eggetaler Planungsrunde
Wollen die Zukunft des Eggetals mitgestalten:
Die Turnhalle der Grundschule Börninghausen bei der zweiten Bürgerplanrunde war gut besucht. Abgestimmt wurde über insgesamt 20 Projekte und über einen Werbeslogan für das Eggetal. Foto Imme Lorek

Holzfigur symbolisiert Aufbruchstimmung im Eggetal.

Für alle sichtbar machen wollte der Verein "Wir im Eggetal" die Tatkraft der Börninghauser und ihren Willen zu einem Neuaufbruch im Eggetal. Dieses Bestreben mündete in der Aufstellung eines Dorfgrundsteins, der jetzt an der Sparkasse in Börninghausen bewundert werden kann.

Grundsteinlegung im Eggetal

Sponsoren und Planer: Bernd Rust, Georg Droste, Helge Jung, Dirk Klute, Hyco Verhaagen,
Hartmut Lüdeling, Stefan Gartzk und Jürgen Nenneker. Foto: Imme Lorek

Ideen werden zu Projekten.

Die Planungen zum Dorfentwicklungskonzept Börninghausen sind gut vorangekommen und sollen am Freitag, 30. August, in der Turnhalle der Grundschule vorgestellt werden.

Seit der 1. Bürgerplanungsrunde am 16. März hatte sich eine große Zahl engagierter Bürger zusammen mit dem Planungsbüro in 28 Sitzungen mit den unterschiedlichsten Themen und Problemen rund um das Eggetal befasst. Herausgekommen sind eine ganze Reihe von machbaren Lösungen, die Schritt für Schritt verwirklicht werden können.

Arbeitskreis Soziales informiert sich über Erfahrungen in anderen Kommunen.

Die Planungen der Arbeitsgruppen zur Dorfentwicklung des Eggetals sind diese Woche in die dritte Runde gegangen. Zu Gast beim Arbeitskreis Soziales war am Montag Ludger Schulte-Remmert aus Lippstadt-Dedinghausen. Er berichtete von einer vergleichbaren Situation in seinem Heimatort.

Dorfentwicklung Eggetal

In der Diskussion: Ludger Schulte-Remmert, Hartmut Lüdeling, Hyco Verhaagen, Jürgen Rolfs, Alexandra Bastians , Heike Kampeter, Andrea Walkenhorst, Daniela Schrepel, Yvonne Dropp, Christina Henke und Jürgen Nenneker (v.l.). Foto: Matthias Wessel.

Dörfliche Entwicklung gemeinsam voranbringen.

iwa Die Bürger aus dem Eggetal zwischen Büscherheide und Börninghausen-Masch kamen in der ersten Juniwoche zur zweiten Arbeitskreisrunde für ihr Dorfentwicklungskonzept (DEK) zusammen.

Von Montag bis Freitag trafen sich die engagierten Bürgerinnen und Bürger jeden Abend im Haus der Begegnung, um ihre jeweiligen Projekte weiter zu bearbeiten.

Begleitet wurden sie dabei abwechselnd von Bauingenieur Hartmut Lüdeling und den Landschaftsarchitekten Helge Jung und Hyco Verhaagen von der ARGE Dorfentwicklungsplanung aus Versmold. Diese hatten die Ergebnisse des vorangegangenen Treffens im Mai ausgewertet.

Dorfentwicklung Eggetal

Ideenschmiede: Jürgen Rolfs, Thorsten Brinkmann, Hartmut Lüdeling, Daniela Schrepel und Ralf Lohrie (von links)
gehören zur Arbeitsgruppe Wirtschaft. Foto: Ingrun Waschneck

Am Montag traf sich der Bereich Soziales. Über einige Zwischenergebnisse konnte schon berichtet werden: Frank Sewing von der Projektgruppe Bauen und Wohnen stellte einen Plan der Leerstände und Baulücken vor. Mittlerweile kristallisiert sich heraus, dass das geplante Dorfcafé seinen Platz wohl im Haus der Begegnung finden wird.

Für die Betreuung des Cafés wird Unterstützung des Wohnheims „Gröchtenhütte“ der Lebenshilfe Lübbecke angeboten. Die Einrichtung Wildrosenhof, die Lamas, Ziegen und Schafe hat, ist bereit, bei der Schaffung eines Streichelzoos zu kooperieren.

Für die Schule soll geklärt werden, ob vor dem geplanten Streichen der sanitären Anlagen diese nicht auch durch Eigeninitiative zusammen mit der Stadt modernisiert werden können.

Das Projekt Dorfanger/Kirchplatz besprachen die Eggetaler am Dienstag mit Hyco Verhaagen. Der Landschaftsarchitekt hatte Skizzen des Kirchplatzes mit der Umgebung angefertigt, die im Plenum besprochen wurden. Eine Idee war, den alten Fahrradschuppen an der Schule abzureißen und in der Nähe der Feuerwache wieder aufzustellen. Dadurch wäre mehr Platz um den Maibaum herum, und auch der neue Kirchplatz sähe so schöner aus.

Helge Jung und die interessierten Bürger sprachen am Mittwoch über Freizeitanlagen und Sportplatz, Wanderwege und den Mühlenbach.

Am Donnerstag moderierte wieder Hartmut Lüdeling zum Bereich Wirtschaft. Der Dorfladen könnte von einem Verein oder einer Genossenschaft betrieben werden. Zum Thema Energie war sich die Arbeitsgruppe einig, das Naturpotenzial Wind und Sonne zu nutzen. Auch könnten sich Gruppen bilden, die dezentral mit Energie versorgt werden.

Daniela Schrepel berichtete von einem Antwortschreiben der Stadt Melle auf ihren Brief bezüglich des fehlenden Fuß- und Radweges an der Kellenbergstraße. „Im August/September wird im Rahmen einer Verkehrsschau vor Ort darüber gesprochen“, sagte sie.

Am Freitag ging es um das Haus der Begegnung. Hier war innerhalb kurzer Zeit das erste Projekt, eine Bücherstube, realisiert worden.

„Die Maßnahmen, die in dieser Woche erarbeitet wurden, werden jetzt ausgeplant und mit den Fachbehörden abgestimmt“, sagt Lüdeling. Auf den nächsten Treffen der Arbeitskreise in der ersten Juli-Woche werde darüber berichtet, was realisierbar sei.

Quelle: Wittlager Kreisblatt

 

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