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Dorfgemeinschaft Wir im Eggetal e.V.

Wir sind der Anlaufpunkt für Bürger, die im Eggetal etwas verändern wollen.

Arbeitskreis Soziales informiert sich über Erfahrungen in anderen Kommunen.

Die Planungen der Arbeitsgruppen zur Dorfentwicklung des Eggetals sind diese Woche in die dritte Runde gegangen. Zu Gast beim Arbeitskreis Soziales war am Montag Ludger Schulte-Remmert aus Lippstadt-Dedinghausen. Er berichtete von einer vergleichbaren Situation in seinem Heimatort.

Dorfentwicklung Eggetal

In der Diskussion: Ludger Schulte-Remmert, Hartmut Lüdeling, Hyco Verhaagen, Jürgen Rolfs, Alexandra Bastians , Heike Kampeter, Andrea Walkenhorst, Daniela Schrepel, Yvonne Dropp, Christina Henke und Jürgen Nenneker (v.l.). Foto: Matthias Wessel.

Dörfliche Entwicklung gemeinsam voranbringen.

iwa Die Bürger aus dem Eggetal zwischen Büscherheide und Börninghausen-Masch kamen in der ersten Juniwoche zur zweiten Arbeitskreisrunde für ihr Dorfentwicklungskonzept (DEK) zusammen.

Von Montag bis Freitag trafen sich die engagierten Bürgerinnen und Bürger jeden Abend im Haus der Begegnung, um ihre jeweiligen Projekte weiter zu bearbeiten.

Begleitet wurden sie dabei abwechselnd von Bauingenieur Hartmut Lüdeling und den Landschaftsarchitekten Helge Jung und Hyco Verhaagen von der ARGE Dorfentwicklungsplanung aus Versmold. Diese hatten die Ergebnisse des vorangegangenen Treffens im Mai ausgewertet.

Dorfentwicklung Eggetal

Ideenschmiede: Jürgen Rolfs, Thorsten Brinkmann, Hartmut Lüdeling, Daniela Schrepel und Ralf Lohrie (von links)
gehören zur Arbeitsgruppe Wirtschaft. Foto: Ingrun Waschneck

Am Montag traf sich der Bereich Soziales. Über einige Zwischenergebnisse konnte schon berichtet werden: Frank Sewing von der Projektgruppe Bauen und Wohnen stellte einen Plan der Leerstände und Baulücken vor. Mittlerweile kristallisiert sich heraus, dass das geplante Dorfcafé seinen Platz wohl im Haus der Begegnung finden wird.

Für die Betreuung des Cafés wird Unterstützung des Wohnheims „Gröchtenhütte“ der Lebenshilfe Lübbecke angeboten. Die Einrichtung Wildrosenhof, die Lamas, Ziegen und Schafe hat, ist bereit, bei der Schaffung eines Streichelzoos zu kooperieren.

Für die Schule soll geklärt werden, ob vor dem geplanten Streichen der sanitären Anlagen diese nicht auch durch Eigeninitiative zusammen mit der Stadt modernisiert werden können.

Das Projekt Dorfanger/Kirchplatz besprachen die Eggetaler am Dienstag mit Hyco Verhaagen. Der Landschaftsarchitekt hatte Skizzen des Kirchplatzes mit der Umgebung angefertigt, die im Plenum besprochen wurden. Eine Idee war, den alten Fahrradschuppen an der Schule abzureißen und in der Nähe der Feuerwache wieder aufzustellen. Dadurch wäre mehr Platz um den Maibaum herum, und auch der neue Kirchplatz sähe so schöner aus.

Helge Jung und die interessierten Bürger sprachen am Mittwoch über Freizeitanlagen und Sportplatz, Wanderwege und den Mühlenbach.

Am Donnerstag moderierte wieder Hartmut Lüdeling zum Bereich Wirtschaft. Der Dorfladen könnte von einem Verein oder einer Genossenschaft betrieben werden. Zum Thema Energie war sich die Arbeitsgruppe einig, das Naturpotenzial Wind und Sonne zu nutzen. Auch könnten sich Gruppen bilden, die dezentral mit Energie versorgt werden.

Daniela Schrepel berichtete von einem Antwortschreiben der Stadt Melle auf ihren Brief bezüglich des fehlenden Fuß- und Radweges an der Kellenbergstraße. „Im August/September wird im Rahmen einer Verkehrsschau vor Ort darüber gesprochen“, sagte sie.

Am Freitag ging es um das Haus der Begegnung. Hier war innerhalb kurzer Zeit das erste Projekt, eine Bücherstube, realisiert worden.

„Die Maßnahmen, die in dieser Woche erarbeitet wurden, werden jetzt ausgeplant und mit den Fachbehörden abgestimmt“, sagt Lüdeling. Auf den nächsten Treffen der Arbeitskreise in der ersten Juli-Woche werde darüber berichtet, was realisierbar sei.

Quelle: Wittlager Kreisblatt

 

Erfolgreiche Arbeitskreissitzungen für Dorfentwicklung in Börninghausen / Tourismus wieder aufwerten

Die Eggetaler zeigen, dass sie mit ihrer Dorfentwicklung weiterkommen wollen. Mehr als 70 Bürger fanden sich in der Woche 15. bis 19. April an fünf Abenden in Gruppen zusammen und arbeiteten bereits an konkreten Projekten. Mitte März fand das erste Planungstreffen zur Dorfentwicklung Börninghausen unter Federführung der ARGE Dorfentwicklungsplanung statt.

Der Erhalt der Grundschule steht dabei nach Auskunft von Hartmut Lüdeling von der ARGE ganz oben auf der Liste. Hier sollen verbesserte Angebote von AG‘s, intensivere Öffentlichkeitsarbeit, Abholdienste, ehrenamtliche Verschönerungsarbeiten und schulische Kooperationen mit Naturführern die Attraktivität der Schule steigern.

Dorfentwicklung im Eggetal

Gedankenaustausch: 22 markante Stellen im Ortsgebiet haben Angela Aspelmeier, Volker Brinkmeier, Daniela Schrepel und Andrea Walkenhorst von der Arbeitsgruppe „Verkehrssicherheit“ ausgemacht. Die Gruppe im Hintergrund bearbeitet das Thema „Nahversorgung“. FOTO: K. TIRRE

Aktive Gestaltung des Eggetals. 

Die erste Bürgerplanungsrunde zum Dorfentwicklungskonzept für Börninghausen am 16. März habe eine Menge Ergebnisse gebracht, die zur Zeit aufgearbeitet würden. Es hätten sich viele interessante Projekte ergeben, an denen jetzt intensiver gearbeitet werde.

In dieser Woche finden deshalb verschiedene Arbeitskreise statt. Zu den Arbeitskreisen sei jeder willkommen, der das Eggetal aktiv mitgestalten wolle. Am Montag ging es um Soziales, Bildung und Kultur sowie Bauen und Wohnen, am Dienstag um einen gemeinsamen Dorfanger. Folgende Termine stehen in dieser Woche an:

Arge Dorfentwicklungs Gbr
Die erste Bürgerplanungsrunde am 16. März hat eine Menge Ergebnisse gebracht, die zur Zeit aufgearbeitet werden. Es ergeben sich viele interessante Projekte, die jetzt von Ihnen mit gestaltet werden können.

 Wir laden deshalb in der Woche vom 15. - 19. April zu den Arbeitskreisen ein. Gestalten Sie das Eggetal aktiv mit, jeder ist willkommen.




Montag, 15. April, 18:30 Uhr
Thema: Soziales, Bildung, Kultur und Wohnen
Konkret: Jugendtreff, Dorfcafé, Seniorenwohnungen, Schule, Vereine, Bauen + Wohnen, kulturelle Angebote
Betreuung: Hartmut Lüdeling
Wo: Haus der Begegnung

Planungstreffen zum Dorfentwicklungskonzept in Börninghausen.

iwa Wie wichtig den Bürgern zwischen Börninghausen-Masch und Büscherheide ihr Eggetal ist, war auf dem ersten Planungstreffen zum Dorfentwicklungskonzept (DEK) eindrucksvoll zu sehen. Über 100 Teilnehmer aller Altersstufen fanden sich zu der Veranstaltung, die immerhin sechs Stunden dauerte, in der Börninghauser Grundschule ein.

Bauingenieur Hartmut Lüdeling von der begleitenden ARGE Dorfentwicklungsplanung aus Versmold berichtete zunächst über die Chancen und Möglichkeiten, die ein Dorfentwicklungskonzept (DEK) bietet. Im Anschluss wurden Gruppen zur Frage „Was soll aus Ihrer Sicht im Eggetal besser werden?“ gebildet. Lüdeling und sein Team, die beiden Landschaftsarchitekten Helge Jung und Hyco Verhagen sowie Michael Reimann, Mitarbeiter im Fachbereich Bauen und Ordnung der Stadt Pr. Oldendorf, betreuten die einzelnen Gruppen in den Klassenräumen. Die Teilnehmer schrieben ihre Sorgen, Wünsche und Lösungsvorschläge auf farbige Zettel.

Dorfentwicklung Eggetal 

Beeindruckend: Über 100 Eggetaler kamen zum ersten Planungstreffen für das Dorfentwicklungskonzept. Foto: Ingrun Waschneck

 

Zurück in der Turnhalle, ordneten die Teamer die Stichworte den Themen „Versorgung“, „Jugend, Sport, Freizeit“ und „Bildung, Schule, Kinder“ zu und hefteten sie auf Pinnwände. Dicht an dicht hingen die vielen Zettel nebeneinander.

Die Ergebnisse der einzelnen Gruppen wurden im Plenum vorgetragen. Im Bereich der „Versorgung“ war der Wunsch nach einem Lebensmittelladen am häufigsten zu lesen, gefolgt von einem Café. Im zweiten Bereich wurden mehr Angebote für Jugendliche gewünscht, auch ein vor geraumer Zeit diskutierter möglicher „Freizeitpark Maschsee“ in den Eickwiesen angeregt. Der Erhalt der Grundschule stand im dritten Bereich „Bildung, Schule, Kinder“ ganz oben auf der Liste.

Nach einem Imbiss trafen sich die Eggetaler abends an Planungstischen zu den verschiedenen Themen wieder. Hier ging es bereits um konkrete Ideen. Eine Gruppe erarbeitete eine Skulptur aus drei sich umarmenden Kindern, die die Verbundenheit der drei Dörfer Börninghausen, Eininghausen und Büscherheide symbolisieren soll. Die Skulptur soll zentral vor der Sparkasse aufgestellt werden. Weitere Themen waren die Verkehrssicherheit auf der Eggetaler Straße und der Bergstraße mit dem Vorschlag, sichere Querungshilfen zu schaffen, die Einrichtung eines Dorfladens, der sich nicht nur auf Lebensmittelhandel beschränkt, sondern auch zu einem attraktiven Treffpunkt für die Eggetaler wird.

Eine Bücherei, das Wanderwegenetz, Mehrgenerationenwohnen sowie ein Spielplatz beim Haus der Begegnung und ein Spielwald bei Husemeyers Grundstück wurden ebenfalls angeregt.

Die Planer arbeiten jetzt die Ergebnisse in einer Dokumentation auf. Diese bildet dann die Arbeitsgrundlage für die anschließenden Arbeits- und Projektgruppen, zu denen dann in Kürze eingeladen wird. Bis August wird geplant, im September auf einer Bürgerversammlung über das erstellte Konzept abgestimmt.

Im Oktober und November finden die politischen Beratungen darüber statt. Die Abschlussveranstaltung im Dezember dieses Jahres ist ein wichtiger Termin, denn bis Ende des Monats müssen die öffentlichen Fördergelder von der Bezirksregierung Detmold vergeben sein.

Quelle: Wittlager Kreisblatt

 

Zu „Eggetaler wollen anpacken“ schreibt der SFD-Fraktionsvorsitzende nachfolgenden Leserbrief.

„Leider fehlt die Aussage des Stadtplaners, Herrn Lüdeling, zu den Vorschlägen hinsichtlich „Freizeitpark Maschsee“. Er soll sich dahingehend geäußert haben, dass ein Freizeitpark Maschsee wegen der Wassersituation sehr problematisch sei. ...

Seit den 70-er Jahren kommt dieses Thema immer wieder auf den Tisch. Für unseren damaligen Stadtdirektor Manfred Beermann hatte es höchste Priorität für eine positive Entwicklung der Stadt. Leider war das Projekt wegen der Gebietsreform nicht umsetzbar. Danach spielte die Mehrheit des Rates nicht mit. Als ein Angelsee geplant wurde durfte der Bachlauf (wegen seltener Kräuter?) nicht verändert werden. Als es aber 2008 um die Anerkennung „Luftkurort Börninghausen“ ging, wurde eine mögliche „großzügige Freizeitanlage mit Möglichkeiten zum Wassersport und eventuell Camping- und Caravantourismus“ in die Waagschale geworfen.

Leserbrief zur Bürgerplanungsrunde in Börninghausen.

Ja, das muss ich wirklich bestätigen, als Teilnehmer des Eggetaler Workshops gestehe ich gerne ein, dass ich den Hut vor diesem mehr als beeindruckenden Engagement der Eggetaler Bürgerinnen und Bürger ziehe.

Die Vielzahl der Ideen und der am Abend vorgetragenen Ergebnisse zeigen, dass die Gruppierungen hier im Eggetal, in nur kurzer Zeit mit allen beteiligten Vereinen etwas Großes bewirkt hat.  

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