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Dorfgemeinschaft Wir im Eggetal e.V.

Wir sind der Anlaufpunkt für Bürger, die im Eggetal etwas verändern wollen.

Dorfentwicklung Börninghausen: "Wir im Eggetal" lädt zur Bürgerversammlung.

Einiges ist schon passiert im Eggetal - und vieles soll noch folgen. Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK) heißt das, was Planungsbüro und engagierte Einwohner bisher entwickelt haben. Jetzt sind alle Bürger gefragt: Der Verein "Wir im Eggetal" lädt für kommenden Freitag, 11. April, ein zur Bürgerversammlung.

"Die Einwohner sollen darüber informiert werden, welche Projekte auf dem Weg gebracht wurden und was für 2014 geplant ist", erklärt Jürgen Nenneker, Geschäftsführer des Vereins. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr im Gasthaus Lindenhof in Büscherheide.

 

Dorfgemeinschaft Wir im Eggetal

Engagiert: Schriftführerin Christine Eimertenbrink, Sven Becker (zweiter Vorsitzender), erster Vorsitzender Horst Kirchhoff, Medienbeauftragter
Matthias Wessel und Jürgen Nenneker (v. l.) von "Wir im Eggetal"  freuen sich auf viele interessierte Bürger. Foto: spieker

Es sollen so viele Menschen wie möglich sich angesprochen fühlen. "Die letzten Planungsrunden in 2013 werden Thema sein sowie die einzelnen Projekte, die wir durchführen möchten", so Nenneker.

Die Stadtplaner vom Büro Arge Dorfentwicklungsplanung aus Versmold haben ihre Arbeit getan. Das Dorfinnenentwicklungskonzept, das als Leitfaden für eigenständiges Arbeiten dienen soll, wird bei der Bürgerversammlung an den Verein und die aktive Dorfgemeinschaft übergeben.

Zuvor muss aber noch die Politik grünes Licht geben. In der heutigen Ratssitzung (ab 18 Uhr im großen Saal im Haus des Gastes in Bad Holzhausen) soll das Konzept beschlossen werden. Der Entwurf wurde schon im November im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt und an die Fraktionen verteilt.

Als vorrangig sollen folgende Einzelmaßnahmen behandelt werden: die Umlegung des Mühlenbachs, die Umgestaltung des Freizeitparks am Haus der Begegnung, der Bürgerpark Masch, der Dorfladen sowie der Rundwanderweg ums Eggetal.

Schon dieses Jahr sollen die ersten Projekte umgesetzt werden. Im Haushalt 2014 sind für die Dorfentwicklung insgesamt 100.000 Euro eingeplant. Dabei handelt es sich um die Gesamtkosten der Maßnahmen einschließlich der Kosten für die Planung.

Für einzelne Maßnahmen werden Zuschüsse aus den Förderprogrammen "Ländlicher Raum" sowie der Gewässerentwicklung Weser-Werre-Else angestrebt.

Bianca WilmsBürgerbüro startet im Mai

Sie ist sozusagen das "Ohr des Eggetals": Ab Mai wird im Haus der Begegnung in Börninghausen ein Bürgerbüro eingerichtet.
Jeden vierten Mittwoch im Monat ist Bianca Wilms (Foto) von 16 bis 18 Uhr dort anzutreffen. Sie informiert zum Stand der Dinge in Sachen Dorfentwicklung, nimmt Wünsche und Anregungen der Eggetaler entgegen oder beantwortet brennende Fragen. (sap)

von sandra spieker

 

Dorfentwicklungskonzept im Ausschuss vorgestellt. Förderung wird geprüft.

Es ist 140 Seiten stark und hat DIN-A3-Format. Viele Bürger aus dem Eggetal haben sich in mehreren Sitzungen Gedanken gemacht, wie das Ortsbild von Börninghausen, Einighausen und Büscherheide verschönert und gleichzeitig fit für die Zukunft gemacht werden kann.

Die Arge Dorfentwicklung aus Versmold hat alle diese Gedanken in Form gebracht - auch in die gedruckte. Im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss Pr. Oldendorf hat Hartmut Lüdeling von der Arge das Konzept vorgestellt.

Dorfentwicklungskonzept

Viele gute Ideen: Marko Steiner, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, Michael Reimann von der Stadtverwaltung, Ausschussvorsitzender Helmut Recker und Hartmut Lüdeling (Arge, v. l.) mit dem Dorfentwicklungskonzept. Foto: spieker


Es umfasst zehn Handlungsfelder wie etwa Baukultur oder Bildung, aus denen zusammen mit den Bürgern Maßnahmen zusammengestellt wurden, erklärt Hartmut Lüdeling. Im Vordergrund steht etwa ein Dorfladen mit Café, der als wirtschaftlicher Verein oder Genossenschaft betrieben werden kann. "430.000 Euro pro Jahr würden die Eggetaler einsparen, wenn sie vor Ort einkaufen könnten", rechnet Lüdeling vor.


Drei Mädchen für drei Ortsteile

Für alle Passanten sichtbar ist die Tatkraft der Eggetaler in den Skulpturen, die im September vor der Sparkasse in Börninghausen aufgestellt wurden. Die Holzskulpturen von Kettensägenkünstler Dirk Klute aus Pr. Oldendorf zeigen drei grazile Mädchen, die die drei Ortsteile im Eggetal, neben Börninghausen Eininghausen und Büscherheide, darstellen.

Das Kunstwerk ist an ein Foto angelehnt, das beim Bürgerworkshop im März entstand und soll die Ursprünglichkeit des Eggetals symbolisieren.



Hier könnten vor allem regionale Produkte angeboten werden - auch, um die Identifizierung mit der Heimat zu stärken. Weitere Überlegungen umfassten die Energieversorgung mit Blockheizkraftwerken, die drei bis vier Nachbarschaften zusammen betreiben könnten. Allgemein seien Hausgemeinschaften mit rund vier kleinen Einheiten denkbar, um für den demografischen Wandel gerüstet zu sein.

Gestartet werden soll zunächst mit einem Dorfcafé im Haus der Begegnung. Für einen Dorfladen könnte sich das Kirchengelände anbieten oder weitere leer stehende Ladenlokale im Ort, so Lüdeling. Es ginge auch darum, den Verkehr, der auf der Bünder Straße (L 557) an Börninghausen vorbei fährt, in den Ort hineinzulotsen - so etwa mit einem Kinderspielplatz an der Kreuzung Bünder Straße/Eggetaler Straße. "Derzeit fahren 8.000 Fahrzeuge über die Bünder Straße, nur 2.000 fahren auch nach Börninghausen hinein", so Lüdeling.

Geprüft werden müsse, ob nicht spezifische Förderprogramme für eine Maßnahme herangezogen werden könnten. Mit dem Ende des Bewilligungszeitraumes wird das Konzept nun der Bezirksregierung vorgelegt und noch einmal abgestimmt.

Verbindliche Förderzusagen hinsichtlich der Finanzierung gibt es noch nicht.

Quelle: Neue Westfälische, Sandra Spieker

Fertig gestelltes Dorfentwicklungs- Konzept wird im Bau- und Planungsausschuss vorgestellt

Das Eggetal soll schöner werden - aber wie genau? Das so genannte Dorfentwicklungskonzept ist Thema bei der nächsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses in Pr. Oldendorf am Dienstag, 19. November. Viele Bürger aus Börninghausen und seinen Nachbarorten haben sich in den vergangenen Veranstaltungen und Sitzungen der Arbeits- und Lenkungsgruppen an der Erarbeitung konkreter Ziele und Maßnahmen beteiligt.

Für die Erstellung des Dorfentwicklungskonzeptes wurde die ARGE Dorfentwicklungsplanung aus Versmold beauftragt. Auf Antrag bei der Bezirksregierung wurde der Planungsauftrag mit einem vorzeitigen Maßnahmebeginn als Fördermaßnahme bewilligt. Die Erstellung des Konzeptes wird mit Mitteln der EU, des Bundes und des Landes NRW gefördert.

Das Eggetal

Ein malerischer Ort im Wiehengebirge: Das Eggetal besticht durch seine einzigartige Lage. Das neue Dorfentwicklungskonzept soll den Ort fit machen für die Zukunft und Einwohner und Touristen gleichermaßen begeistern. foto: hans-günther meyer

 

Bei dem Konzept handelt es sich um die Summe von Einzelmaßnahmen, die zusammen die gewünschten nachhaltigen Lebensbedingungen für Börninghausen anstreben. Das Zwischenergebnis wurde samt Priorisierungsliste aus der Bürgerplanungsrunde im September dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vorgetragen. Besonders viele Bürger spra- chen sich bei der für das Projekt "Umlegung Mühlenbach" aus. Das Projekt sieht vor, einen Großteil des verrohrten Baches freizulegen. Hierfür müsste der Sportplatz verkleinert werden. Um den Ort touristisch interessant zu machen, stimmte die Bürgerplanungsrunde beispielsweise für einen Rundwanderweg sowie für einen Kur- und Freizeitpark am Haus der Begegnung und einen Bürgerpark Masch.

Nun fehlt noch eine umfassende Analyse des Ortes und eine allgemeine Richtschnur, die ebenfalls im Ausschuss vorgestellt werden sollen, sagt Hartmut Lüdeling von der ARGE Dorfentwicklungsplanung aus Versmold, der die Ergebnisse im Ausschuss vorstellen wird. "Wir haben uns sehr über die starke Bürgerbeteiligung im Eggetal gefreut", sagt er. Er betreut derzeit ein Projekt mit etwa gleicher Einwohnerzahl, und zwar in Rietberg-Bokel (Kreis Gütersloh). "Dort ist die Beteiligung fast identisch", sagt er. Besonders fasziniert hat ihn im Eggetal, wie schnell etwa Startprojekte wie die Bücherstube umgesetzt wurden. "Dieser ganze dynamische Prozess wird dann auch ohne uns weitergehen, da bin ich mir sicher", sagt Lüdeling. Im Februar soll das Konzept, ähnlich wie bei einer Schlüsselübergabe bei einem Haus, den Bürgern überreicht werden.

Nun wird es erst einmal der Bezirksregierung vorgelegt. Bis zum Beschluss im Rat - voraussichtlich im Januar - können die Fraktionen über den Entwurf, der sich derzeit noch in Bearbeitung befindet, beraten. Dazwischen wird der Konzeptentwurf mit der Bezirksregierung noch einmal abgestimmt, in dem auch der Fragestellung der Finanzierung der Einzelprojekte gemäß den Förderrichtlinien nachgegangen wird. Deshalb könne zur Finanzierung der Fördermaßnahmen noch keine verbindliche Aussage gemacht werden, heißt es in der Ausschussvorlage für den 19. November.

Ebenso müsse geprüft werden, ob nicht spezifische Förderprogramme für eine Maßnahme herangezogen werden müssen. So könnten etwa Maßnahmen an einem Gewässer bereits für das Gewässerentwicklungsprojekt Weser-Werre-Else geplant werden, wenn die Maßnahme den Förderrichtlinien entspricht.

Für die Umsetzung der meisten Maßnahmen muss aber die Dorfgemeinschaft selbst sorgen. Das Konzept diene hierbei als Leitfaden für die Dorfgemeinschaft und als Grundlage für eigenständiges Arbeiten, heißt es in der Vorlage. Erstrebenswert sei für die Bündelung der Aktivitäten die Gründung einer wirtschaftlichen Genossenschaft. Dies ließe sich anhand eines Dorfladens aufzeigen. Der Dorfladen kann etwa als wirtschaftlicher Verein, GmbH oder Genossenschaft betrieben werden.

Die Initiative müsse daher aus der Dorfgemeinschaft fortgeführt werden. Bei einem Betreibermodell könnte sich die Stadt letztlich mit Genossenschaftsanteilen an der Finanzierung beteiligen, heißt es.

Quelle: Neue Westfälische

 

Eggetaler SPD will Partnerschaft mit St. Oswald-Möderbrugg beleben

Das Konzept zur Dorfinnenentwicklung Börninghausen von der ARGE Dorfentwicklungsplanung GbR (Jung, Lüdeling und Verhagen) stand jetzt im Mittelpunkt eines geselligen Treffens der Eggetaler SPD. Im Nachgang auf das in den vergangenen eineinhalb Jahren in enger Zusammenarbeit mit den Eggetaler Bürgern erarbeitete Konzept wurden die einzelnen Ergebnisse noch einmal einer detaillierten Betrachtung unterzogen.

Hierbei stellte sich die Frage, welche Maßnahmen in welchem Zeitrahmen umgesetzt werden könnten, wie die Sozialdemokraten mitteilten. In dem Zusammenhang ergab sich der Wunsch, bei Marko Steiner, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, anzufragen, welcher Beitrag von der Stadt Pr. Oldendorf in unterstützender und finanzieller Weise geleistet werden kann.

Hierfür soll nach Angaben der SPD im Eggetal eine Anfrage formuliert und zeitnah dem 1. allgemeinen Stellvertreter des Bürgermeisters überreicht werden. Bei einer der nächsten Zusammenkünfte sollen dann weitere Diskussionen und Anregungen auf dieser Grundlage erfolgen. Ein weiteres Thema des Abends war die Nominierung der Eggetaler Ratskandidaten, deren "Huckepack-Kandidaten" und die Aufstellung der Reserveliste. Die Personalien konnten nach einigen Diskussionen und Abstimmungsgesprächen erfolgreich besetzt werden.

Ein Mitglied regte laut SPD-Mitteilung an, im Frühjahr kommenden Jahres eine Ausflugsfahrt in die österreichische Partnergemeinde Sankt Oswald-Möderbrugg zu unternehmen. Es wird ein vielseitiges Programm ausgearbeitet und dann vorgestellt. Grund hierfür sei das Empfinden, dass die Pflege der Partnerschaft mit der Partnergemeinde Sankt Oswald-Möderbrugg einer Belebung bedürfe und die Organisation eines persönlichen Besuchs eine gute Gelegenheit dafür sei, sind die Sozialdemokraten überzeugt. Das nächste "Vor-Ort-Treffen" der SPD Eggetal ist für den 4. Dezember im Eggetaler Bierstübchen geplant. Gäste sind den Sozialdemokraten willkommen.

Quelle: Neue Westfälische

Ergebnisse der Bürgerplanungsrunde vorgestellt.

Wie kann das Eggetal zukunftssicher gemacht werden? Die Antwort scheint simpel: Durch Projekte, die die Attraktivität von Börninghausen und seiner Nachbarorte steigern. Wie genau die aussehen könnten, wurden nun dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt.

Eggetal mit Weitblick

Lebens und Liebenswert: Das Dorfentwicklungskonzept soll Börninghausen fit für die Zukunft machen
und Einwohner wie Touristen gleichermaßen begeistern. Foto: Meyer

Zweite Bürgerplanungsrunde Börninghausen gut besucht / Abstimmung über Projekte.

Dass die Dorfgemeinschaft "Wir im Eggetal" in den vergangenen Monaten sehr fleißig und kreativ war, zeigte sich bei der gut besuchten zweiten Bürgerplanrunde in der Turnhalle der Grundschule in Börninghausen. Zwanzig Projekte, das Eggetal und die drei Ortschaften betreffend, hatten diverse Arbeitskreise in drei vorangehenden Planungsrunden vorbereitet und stellten sie nun den Bürgern im Plenum vor.

Eggetaler Planungsrunde
Wollen die Zukunft des Eggetals mitgestalten:
Die Turnhalle der Grundschule Börninghausen bei der zweiten Bürgerplanrunde war gut besucht. Abgestimmt wurde über insgesamt 20 Projekte und über einen Werbeslogan für das Eggetal. Foto Imme Lorek

Holzfigur symbolisiert Aufbruchstimmung im Eggetal.

Für alle sichtbar machen wollte der Verein "Wir im Eggetal" die Tatkraft der Börninghauser und ihren Willen zu einem Neuaufbruch im Eggetal. Dieses Bestreben mündete in der Aufstellung eines Dorfgrundsteins, der jetzt an der Sparkasse in Börninghausen bewundert werden kann.

Grundsteinlegung im Eggetal

Sponsoren und Planer: Bernd Rust, Georg Droste, Helge Jung, Dirk Klute, Hyco Verhaagen,
Hartmut Lüdeling, Stefan Gartzk und Jürgen Nenneker. Foto: Imme Lorek

Ideen werden zu Projekten.

Die Planungen zum Dorfentwicklungskonzept Börninghausen sind gut vorangekommen und sollen am Freitag, 30. August, in der Turnhalle der Grundschule vorgestellt werden.

Seit der 1. Bürgerplanungsrunde am 16. März hatte sich eine große Zahl engagierter Bürger zusammen mit dem Planungsbüro in 28 Sitzungen mit den unterschiedlichsten Themen und Problemen rund um das Eggetal befasst. Herausgekommen sind eine ganze Reihe von machbaren Lösungen, die Schritt für Schritt verwirklicht werden können.

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