Bewilligungsbescheid für barrierefreie Umgestaltung Haus der Begegnung.

Der Weg ist frei für eine barrierefreie Umgestaltung der Anlagen am Haus der Begegnung in Eininghausen. Am Dienstag hat Günter Heidemann Bürgermeister Steiner offiziell den Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung überreicht. Damit stellen der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die EU insgesamt rund 50.000 Euro zur Verfügung, um damit die Umsetzung der Maßnahme, die 2013 im Rahmen des DIEK (Dorfinnenentwicklungskonzept) entwickelt wurde, zu fördern. „Wir freuen uns, dass damit das große Engagement der Dorfgemeinschaft im Eggetal auch finanzielle Anerkennung findet. Das ist gut angelegtes Geld. Denn um das Haus der Begegnung vollumfänglich nutzen zu können, ist ein barrierefreier Zugang eine entscheidende Voraussetzung,“ sagte Bürgermeister Marko Steiner.
Nach der Förderzusage der Bezirksregierung muss nun noch der Bauausschuss zustimmen und damit das bereits in den Haushalt eingestellte Geld für den Eigenanteil der Stadt Preußisch Oldendorf freigeben. Nach der öffentlichen Ausschreibung der Arbeiten könnten dann im Frühjahr 2017 die ersten Bagger am Haus der Begegnung rollen. Die Zusage der Bezirksregierung gilt bis zum 20. Dezember 2017. Bis dahin muss die Umgestaltung abgeschlossen sein.
„Um Fördermittel des Landes oder der EU zu erhalten, werden Entwicklungskonzepte wie DIEK oder IKEK immer wichtiger. Trotzdem gibt es immer noch viele Gemeinden, die nicht in die Puschen kommen. Dann muss man sich nicht wundern, wenn auch der letzte Krämerladen verschwindet“, sagte Günter Heidemann. Allerdings gehe es nicht ohne ein starkes bürgerschaftliches Engagement. „Hier in Börninghausen/Eininghausen haben wir eine gute, intakte Dorfgemeinschaft – von meiner Seite noch einmal ein ganz großes Dankeschön für Ihren Einsatz“. In diesem Zusammenhang warb Heidemann ausdrücklich für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Eine Teilnahme am Dorfwettbewerb könne wertvolle Impulse geben. Dieser Vorschlag fiel bei Horst Kirchhoff, dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft „Wir im Eggetal“, auf fruchtbaren Boden: „Wir haben unsere Teilnahme am nächsten Wettbewerb bereits ins Auge gefasst und bekommen das bestimmt auch wieder hin.“

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Dank EU-Förderung soll das Haus der Begegnung auch mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen bald gut zu erreichen sein. Von links: Bürgermeister Marko Steiner, Pierre Arndt, Günter Heidemann (Bezirksregierung), Horst Kirchhoff, Monique Kreimer mit Tochter Pia, Sven Becker, Sandra Wessel, Jürgen Nenneker, Simone Lohrie, Madeleine Herand (Bezirksregierung) und Michael Reimann (Fachbereich Bauen, Stadt Preußisch Oldendorf).