Stammtisch WIR EGGETAL - Haus der Begegnung wird wegen der Schulschließung immer mehr zum Dorfmittelpunkt.

Arbeiten für neue Zuwegung sollen in Kürze beginnen.

Die Aktivitäten im und am Haus der Begegnung standen im Mittelpunkt des Stammtischs der Vereinsgemeinschaft „Wir im Eggetal“. Die hatte dazu die Ratsvertreter aus Börninghausen zum Austausch eingeladen.

RUNDWANDERWEG
Matthias Wessel berichtete von einer regen Nutzung des neuen Wanderweges. Sogar aus Paderborn würden Wanderer anreisen, um den Panoramaweg zu erkunden. Die Flyer, die auf den Weg hinweisen, seien schnell vergriffen gewesen. Neue sind aber schon in Planung. „Das einzige, was fehlt, sind Einkehrmöglichkeiten, sagen viele“, so Wessel.

GEBÄUDE
Unklarheiten gibt es noch im Bezug auf das Haus der Begegnung und die Turnhalle. „Das Haus der Begegnung wird immer mehr zum Zentrum des Dorflebens“, betonte Geschäftsführer Jürgen Nenneker. Man könne hier noch viel mehr machen, als es jetzt der Fall ist. Der Heimatverein hat der Stadt schon vor geraumer Zeit einen Vorschlag unterbreitet, das Haus der Begegnung selbst zu unterhalten. Hier stehe eine Entscheidung noch immer aus, bedauerten die Eggetaler. Die neue Zuwegung zum Haus der Begegnung und die Umgestaltung der Parkplätze gehörten zudem zu den Projekten des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK),die die meisten Stimmen der Bürger auf sich vereint hatten. Das Material für die neue Zuwegung zum Haus der Begegnung ist bereits angeliefert worden, berichtete Horst Kirchhoff, 1. Vorsitzender von „Wir im Eggetal“. Pierre Arndt hatte zugesagt, eine Bagger für die Arbeiten zur Verfügung zu stellen. Nach Ostern soll die Aktion angegangen werden. Überlegungen gab es an dem Abend, die in Börninghausen lebenden Geflüchteten zum Arbeitseinsatz am Haus der Begegnung einzuladen, um eine Gemeinschaftsaktion daraus zu machen. Genaue Planungen sollen folgen. Der Förderzusage für die Parkplatzumgestaltung wird von der Dorfgemeinschaft sehnlichst erwartet. Insgesamt ist die Maßnahme mit 100.000 Euro veranschlagt (50-prozentige Förderung). Die Politik muss sie im Falle der Förderung noch separat beschließen.

kaffeedeele eggetal 2016

Die Geschmäcker voll getroffen: Drei Mal fand die kleine Kaffeedeele der Landfrauen sonntags im Haus der Begegnung statt – und war sehr gut besucht. Jetzt wird pausiert, am 16. Oktober soll die Veranstaltung fortgeführt werden.               FOTO: Ingrun Waschneck

FLÜCHTLINGE
Karin von Behren-Rolfs berichtete aus dem Arbeitskreis Asyl PrO, der sich immer über weitere Helfer freue. 17 Geflüchtete seien derzeit in der Unterkunft in der ehemaligen Grundschule untergebracht. „Geht auf die Menschen zu, es ist ein Gewinn für beide Seiten“, appellierte die Ehrenamtliche.

UDO
Die Nachbarschaftshilfe über „Unser DorfOffice“ (UDO) sei angelaufen. Das UDO-Büro ist im Haus der Begegnung an jedem dritten Dienstag im Monat von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

TERMINE:
Folgende Termine für das Eggetal wurden am Rande bekannt gegeben: ´ 9. April: Aktion Saubere Landschaft; ´ 22. Mai: Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr, hier soll auch der neue Defibrillator vorgestellt werden; ´ 16. Oktober: das Wintercafé, die „Kleine Kaffeedeele“, der Landfrauen im Haus der Begegnung soll wegen des großen Erfolges fortgesetzt werden.

 

ZWISCHENRUF Teilnahme am Stammtisch

(Von Sandra Spieker)
Bedauerlich
Eine gute Idee: Es sollte ein zwangloser Austausch von Vereinsgemeinschaft und Kommunalpolitikern sein. Insgesamt 16 sachkundige Bürgerinnen und Bürger sowie Ratsmitglieder aus dem Eggetal hatten die Vorstandsmitglieder von „Wir im Eggetal“ zum Stammtisch schriftlich eingeladen. Dass nur drei Ratsmitglieder an dem Abend erschienen sind, ist sehr bedauerlich. Die engagierten Bürger haben mehr Gehör verdient.
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